Zukunft des inklusiven Sozialraums im Blick


Die “InitiativeSozialraumInklusiv” wurde 2018 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ins Leben gerufen. Diese soll mit Akteurinnen und Akteuren auf kommunaler und regionaler Ebene die Frage klären, wie wir unseren Sozialraum inklusiver gestalten können, damit Menschen mit und ohne Behinderung selbstbestimmt leben können. Mit der Durchführung betraut wurde die Bundesfachstelle Barrierefreiheit. In der erschienenen Gesamtdokumentation befinden sich Handlungsempfehlungen, die im Rahmen der Initiative erarbeitet worden sind. Die Dokumentation wurde bei der Abschlussveranstaltung der Initiative in Berlin vorgestellt und dem Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, übergeben. Sie bündelt die Ergebnisse mit Blick auf die Zukunft des inklusiven Sozialraums.

Gute Beispiele für die Gestaltung inklusiver Sozialräume wurden auf den Regionalkonferenzen in Braunschweig, Mainz, Rostock und Chemnitz präsentiert. Vor Ort bzw. online trafen sich Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen. Diskutiert wurden dabei unter anderem die Themen: Mobilität, Wohnen, Reisen sowie Unterstützung, Assistenz und Pflege.

Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, MdB:
„Die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen müssen immer mitgedacht werden – egal, ob es um Verkehrs-, Wohn-, Gesundheits- oder Kulturangebote geht. Die „InitiativeSozialraumInklusiv“ hat gezeigt, dass alle Menschen von einem gut zugänglichen Lebensumfeld profitieren.“

Dr. Volker Sieger, Leiter der Bundesfachstelle Barrierefreiheit:
„Die Dokumentation ist ein praktisches Nachschlagewerk, um lokale und regionale Ansätze für die Umsetzung eines inklusiven Sozialraums zu unterstützen. Die Bundesfachstelle wird das Thema weiterhin begleiten, damit Menschen mit Behinderungen ihr Leben so gestalten können, wie sie es sich wünschen.“

 

Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen als pdf finden sie hier.