DGB für eine inklusive Arbeitswelt

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderungen sind auch noch fast zehn Jahre nach der UN-Behindertenrechtskonvention (UN BRK) benachteiligt. Der DGB fordert endlich verbindlichere Zielsetzungen und präsentiert Maßnahmen für eine inklusive Arbeitswelt entsprechend der UN-BRK. Anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember legt der DGB Vorschläge zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes vor. Diese Vorschläge zielen auf eine inklusive Arbeitswelt für alle endsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention.
Menschen mit Behinderungen sollen das gleiche Recht auf Teilhabe am Arbeitsmarkt haben, wie Menschen ohne Behinderung. Im Jahr 2017 waren schwerbehinderte Menschen immer noch überdurchschnittlich oft arbeitslos. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit erfasst die Arbeitslosenquote von schwerbehinderten Menschen. Diese lag 2017 bei 11,7 Prozent, die vergleichbare allgemeine Arbeitslosenquote betrug 7,2 Prozent.
Der Abstand zwischen beiden Gruppen ist seit 2009 gewachsen. 2009 betrug er 4,1 Prozentpunkte, 2017 4,5 Prozentpunkte.
Die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen betrug damals 54 Wochen und jetzt 52 Wochen. 
Der DGB fordert von der Bundesregierung endlich verbindliche Maßnahmen zur Umsetzung der UN-BRK und unterbreitet Vorschläge, wie eine inklusivere Arbeitswelt erreicht werden kann. Diese Vorschläge des DGB sind hier nachzulesen.

 

Die Firma inclusion unterstützt die Forderung des DGB. „Mit unseren Produkten können Arbeitsplätze für blinde und sehbehinderte Menschen nachträglich unkompliziert und kostengünstig nachgerüstet werden“ sagt Markus Georg Vorstandsvorsitzender der inclusion AG.

Bereits jetzt besteht das Erfordernis nach barrierefreier Gestaltung nach den technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR), aber oft mangelt es an dem Verständnis und dem Willen zur Umsetzung.

Eine verbesserte Barrierefreiheit kann Menschen mit Behinderung helfen ins Berufsleben zu kommen.
Dabei geht es nicht nur um die Beschäftigte mit einen Handicap, sondern auch um Besucher von öffentlichen Einrichtungen oder bei Publikumsverkehr. Seheinschränkungen sind oft nach außen eine unsichtbare Behinderung, die aber dennoch eine Verbesserung der Barrierefreiheit, auch in Hinblick auf Unfallverhütung, bedarf.

Ziel von inclusion ist es die Barrierefreiheit nachträglich, kostengünstig und nachhaltig im Bestand oder bei Neubauten zu verbessern, wobei hier die Schwerpunkte auf den Bereichen Sehen, Kontraste, Orientierung, Mobilität, Leitsysteme, Taktilität, Treppensicherheit, Sturzprävention, Unfallverhütung und barrierefreie Entfluchtung liegen.

Quelle:

https://kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/39205?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Kobinet-nachrichten+%28kobinet-nachrichten+Teaser%29