Barrierefreies Biomedizinisches Forschungszentrum der Uni Mainz

Auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wurde ein Gebäudekomplex generalisiert, in dem das neue Biomedizinische Forschungszentrum (BFZ) entstanden ist. In diesem ist die neurowissenschaftliche Grundlagenforschung des Forschungszentrums Translationale Neurowissenschaften gebündelt und der Großteil der vorklinischen Institute der Universitätsmedizin Mainz untergebracht.

Dafür sind im ersten Bauabschnitt bis 2015 die Flächen der Institute entstanden, im zweiten Abschnitt bis 2017 die Flächen des Forschungszentrums der Transnationale Neurowissenschaften (FTN). Nach diesen Schritten verfügen die FTN-Forschergruppen über 4.700 m² und die Labore der vorklinischen Institute über 4.200 m².

Mit diesen neuen, modern ausgestatteten Forschungsflächen werden für die FTN die Voraussetzungen verbessert, die molekularen und zellulären Wirkungszusammenhänge zu erforschen. Diese versetzen das Gehirn in die Lage einen balancierten Funktionszustand aufrechtzuerhalten. Beteiligte Wissenschaftler*innen versprechen sich dadurch neue Einsichten in Krankheitsprozesse im Gehirn und damit langfristig auch neue Therapieoptionen bei Erkrankungen des Gehirns beim Menschen.

Dabei ist Erkrankung ein gutes Stichwort. Um auch blinden und sehbehinderten den Zugang in den neuen Gebäudekomplex und den Gang durch das Gebäude zu ermöglichen beziehungsweise zu vereinfachen, haben wird dort ein Blindenleitsystem verlegt. Dieses besteht aus Aufmerksamkeitsfeldern und Leitlinien. Die Elemente dafür sind aus Edelstahl mit einer rutschhemmenden Oberfläche.

 

 

Quelle.