inclusion wünscht frohe Weihnachten!

Auch in diesem Jahr haben wir zusammen mit unseren Kundinnen und Kunden viele spannende Projekte begleitet. Für das Vertrauen bedanken wir uns ganz herzlich.

Wir wünschen angenehme Stunden in fröhlicher Runde, aber auch Ruhe und Zeit zum Entspannen sowie gute Ideen und viel Energie im kommenden Jahr.

Unser Geschenk an Sie: gedruckte Weihnachtspostkarten des Cartoonisten Phil Hubbe. Gerne senden wir Ihnen diese zu. Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht oder rufen Sie an: service@inclusion.de, 02236 / 892274.

Bitte beachten Sie, dass vom 21. Dezember bis zum 7. Januar die Geschäftsstelle nicht besetzt ist. Danach sind wir gern wieder für Sie da.

Ihr inclusion-Team

DGB für eine inklusive Arbeitswelt

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderungen sind auch noch fast zehn Jahre nach der UN-Behindertenrechtskonvention (UN BRK) benachteiligt. Der DGB fordert endlich verbindlichere Zielsetzungen und präsentiert Maßnahmen für eine inklusive Arbeitswelt entsprechend der UN-BRK. Anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember legt der DGB Vorschläge zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes vor. Diese Vorschläge zielen auf eine inklusive Arbeitswelt für alle endsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention.
Menschen mit Behinderungen sollen das gleiche Recht auf Teilhabe am Arbeitsmarkt haben, wie Menschen ohne Behinderung. Im Jahr 2017 waren schwerbehinderte Menschen immer noch überdurchschnittlich oft arbeitslos. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit erfasst die Arbeitslosenquote von schwerbehinderten Menschen. Diese lag 2017 bei 11,7 Prozent, die vergleichbare allgemeine Arbeitslosenquote betrug 7,2 Prozent.
Der Abstand zwischen beiden Gruppen ist seit 2009 gewachsen. 2009 betrug er 4,1 Prozentpunkte, 2017 4,5 Prozentpunkte.
Die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen betrug damals 54 Wochen und jetzt 52 Wochen. 
Der DGB fordert von der Bundesregierung endlich verbindliche Maßnahmen zur Umsetzung der UN-BRK und unterbreitet Vorschläge, wie eine inklusivere Arbeitswelt erreicht werden kann. Diese Vorschläge des DGB sind hier nachzulesen.

 

Die Firma inclusion unterstützt die Forderung des DGB. „Mit unseren Produkten können Arbeitsplätze für blinde und sehbehinderte Menschen nachträglich unkompliziert und kostengünstig nachgerüstet werden“ sagt Markus Georg Vorstandsvorsitzender der inclusion AG.

Bereits jetzt besteht das Erfordernis nach barrierefreier Gestaltung nach den technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR), aber oft mangelt es an dem Verständnis und dem Willen zur Umsetzung.

Eine verbesserte Barrierefreiheit kann Menschen mit Behinderung helfen ins Berufsleben zu kommen.
Dabei geht es nicht nur um die Beschäftigte mit einen Handicap, sondern auch um Besucher von öffentlichen Einrichtungen oder bei Publikumsverkehr. Seheinschränkungen sind oft nach außen eine unsichtbare Behinderung, die aber dennoch eine Verbesserung der Barrierefreiheit, auch in Hinblick auf Unfallverhütung, bedarf.

Ziel von inclusion ist es die Barrierefreiheit nachträglich, kostengünstig und nachhaltig im Bestand oder bei Neubauten zu verbessern, wobei hier die Schwerpunkte auf den Bereichen Sehen, Kontraste, Orientierung, Mobilität, Leitsysteme, Taktilität, Treppensicherheit, Sturzprävention, Unfallverhütung und barrierefreie Entfluchtung liegen.

Quelle:

https://kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/39205?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Kobinet-nachrichten+%28kobinet-nachrichten+Teaser%29

Urteil #8 – Risiko Treppenanlage: Verkehrssicherungspflichten & Co.

Beim Bau einer Treppe sind sowohl die einschlägigen DIN-Normen als auch die allgemeinen Regeln der Technik zu beachten. Das allein reicht aber nicht zur ­Gewährleistung der Verkehrssicherheitspflicht und schützt auch nicht vor Haftungsansprüchen. Die Verantwortlichen müssen immer die Gesamtsituation im Einzelfall im Blick haben und im ­Zweifel gestalterische Aspekte hinten anstellen.

Treppenanlagen können höchst unterschiedlich gestaltet sein, eines haben sie immer gemeinsam: Sie gehören zu den gefährlichsten Stolperstellen im Alltag. Um dieses Risiko zu minimieren, haben sich in der Praxis bestimmte Richtwerte für das Verhältnis von Steigungsmaß und Auftrittsbreite bewährt, die eine sichere Nutzung der Treppe gewährleisten sollen. Auch die Vorgaben zur Barrierefreiheit, insbesondere zur Kennzeichnung von möglichen Stolperstellen, sind bei der Planung zu beachten. Reicht aber die Einhaltung dieser allgemein anerkannten Regeln allein, um einer Haftung im Fall eines Sturzes sicher zu entgehen?

Verletzung der Verkehrssicherungspflicht

Das Landgericht Bielefeld (Urteil vom 26.10.2016 – 6 O 385/15) hatte über eine Schmerzensgeldklage einer Seniorin nach einem Sturz auf einer öffentlichen Stufenanlage zu entscheiden. Der Sturz ereignete sich auf einem Marktplatz in zentraler Innenstadtlage. Die Anlage bestand aus drei, sich in eine Richtung verjüngenden Stufen. An der Unfallstelle wiesen die beiden oberen Stufen eine Steigung von 11 cm, die unterste Stufe eine Steigung von 4 cm auf. Die geschädigte 79-jährige übersah die unterste Stufe und kam zu Fall. Die auf Schadensersatz verklagte Gebietskörperschaft behauptete, dass die Stufenanlage  den einschlägigen DIN-Normen und den anerkannten Regeln der Technik entsprach. Auch sei die unterschiedliche Stufenhöhe für einen normal aufmerksamen Passanten ohne weiteres erkennbar gewesen. Das LG Bielefeld folgte dieser Argumentation nicht und verurteilte die Gebietskörperschaft wegen Verletzung ihrer Verkehrssicherungspflicht zur Zahlung von Schmerzensgeld.

War die Kennzeichnung ausreichend oder nicht?

Die letzte Stufe der Treppenanlage ist an der Unfallstelle aus der Draufsicht tatsächlich nur schwer erkennbar. Zwar wurden die Stufen aus einem anderen Granitstein als das Pflaster des Platzes ausgeführt, aufgrund des geringen Kontrastes führte das aber genauso wenig zu einer ausreichenden Erkennbarkeit wie die abweichende Verlegerichtung des Platzpflasters. Hinzu kommt die geringe Steigung der untersten Stufe, was die Erkennbarkeit zusätzlich erschwert. Bei der Bewertung muss berücksichtigt werden, dass es älteren Menschen und Menschen mit Seheinschränkungen schwerer fällt, nur leichte Farbunterschiede zu erkennen. Auch und gerade auf diesen Personenkreis muss die Stadt Rücksicht nehmen. Das Gericht verkennt bei seiner Bewertung auch nicht, dass sich die Stufe bei genauem Hinsehen eines auf das Problem fixierten Betrachters sicher erkennen lässt.

Nach Auffassung des LG Bielefeld stellte die Stufenanlage eine abhilfebedürftige Gefahrenquelle dar. Die unterste Stufe sei aufgrund ihrer geringen Stufenhöhe und des geringen Kontrastes nur schwer erkennbar gewesen. Daneben habe berücksichtigt werden müssen, dass die Aufmerksamkeit der Passanten im Bereich eines Markts durch eine Vielzahl von Ablenkungen beeinträchtigt sei. Die Stadt wäre deshalb verpflichtet gewesen, Vorkehrungen gegen das Sturzrisiko zu treffen. Sie traf nach Ansicht des LG Bielefeld auch deshalb ein Verschulden, weil es bereits im Vorfeld zu Stürzen gekommen war und sie trotz Kenntnis hiervon keine Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Fälle ergriffen hatte.

Verkehrssicherung ist immer eine Frage des Einzelfalls

Die Entscheidung des LG Bielefeld zeigt, dass die Anforderungen an die Einhaltung von Verkehrssicherungspflichten stets nach den Gesamtumständen zu beurteilen sind. Der Verantwortliche hat unter Berücksichtigung der von einem durchschnittlichen Passanten zu erwartenden Eigensorgfalt die ihm zumutbaren Maßnahmen zu ergreifen, um Passanten vor (Rechtsgut-)Verletzungen zu bewahren. Mit der Frage, ob die an der Treppenanlage vorhandenen Stufenmarkierungen mangelhaft waren oder nicht, beschäftigt sich das Gericht ausdrücklich nicht. Es verurteilte die Stadt „nur“ aufgrund der Amtspflichtverletzung in Bezug auf die Verkehrssicherheit. Aber auch eine den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechende Treppe kann ohne weitere Umstände, wie z. B. Eisglätte im Winter, eine abhilfebedürftige Gefahrenquelle darstellen. Verantwortliche sollten daher immer die Gesamtsituation des Einzelfalls im Auge behalten.

Gestalterische Gründe reichen nicht aus, um eine Zumutbarkeit zu verneinen

Die Stadt hat ihre Verkehrssicherungspflicht nach Meinung des Gerichts auch schuldhaft verletzt. Nach eigener Aussage war das Problem der Erkennbarkeit der Stufen sogar Gegenstand des Abwägungsprozesses im Rahmen der Planung. Man war sich des Problems also durchaus bewusst. Dennoch hat man sich – wahrscheinlich aus gestalterischen Gründen – gegen Maßnahmen zur besseren Erkennbarkeit der Stufen entschlossen. Unerheblich ist dabei auch die Frage, ob der Behindertenbeauftragte der Stadt in die Planungen einbezogen war oder nicht und welche Stellungnahme er eventuell hierzu abgegeben hat. Denn selbst wenn der Behindertenbeauftragte einbezogen gewesen wäre und, wie die Beklagte behauptet, sich gegen taktile Aufmerksamkeitsfelder unmittelbar vor den Treppenstufen ausgesprochen hätte, so würde dieser Umstand die Stadt nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Sie hätte in jedem Fall erkennen müssen, dass allein die Farbwahl und die Wahl der Verlegerichtung des Pflasters keine ausreichende Erkennbarkeit der Stufen gewährleisten. Im vorliegenden Fall hätte die Stadt die einzelnen Stufen zusätzlich durch kontrastreiche Stufenmarkierungen kennzeichnen müssen.  Hätte sich die Stufenanlage hingegen nicht auf einem Marktplatz befunden, wäre sie unter Umständen auch ohne weitere Sicherheitsvorkehrungen nicht zu beanstanden gewesen.

Das LG Bielefeld betont in seiner Entscheidung, dass die verantwortliche Gebietskörperschaft trotz Kenntnis vorangegangener Unfälle untätig geblieben ist. Verantwortlichen ist daher zu raten, spätestens nach Bekanntwerden von Unfällen weitere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Welche Maßnahmen zumutbar sind, ist eine Frage des Einzelfalls. Die oft angeführten gestalterischen Gründe reichen aber in der Regel nicht aus, um die Zumutbarkeit zu verneinen.

Hier können Sie die Entscheidung im Detail nachlesen: Landgericht Bielefeld (Urteil vom 26.10.2016 – 6 O 385/15)

Quelle:
bfb News #32 https://www.bfb-barrierefrei-bauen.de/risiko-treppenanlage-einhaltung-der-normen-reicht-nicht-immer/?utm_source=Newsletter&utm_medium=GBB&utm_campaign=News+%23+32+-+Oktober&utm_content=Barrierefrei+News+0417

Objektreportage Zentrale der Christoffel-Blindenmission (CBM), Bensheim

Wir freuen uns, dass wir die Zentrale der Christoffel-Blindenmission (CBM) in Bensheim, im Süden von Deutschland, mit unseren Produkten dabei unterstützen können, über die Auswirkungen von Blindheit und Sehbehinderungen aufzuklären.

Hier geht´s zum Objektbericht:
CBM Bensheim OR f

Herausragendes barrierefreies Angebot ausgezeichnet

Der Nationalpark Eifel/der Internationale Platz (IP) Vogelsang ist eine Attraktion für alle Besuchergruppen – das hat das Projekt „Reisen für Alle“ nun unterstrichen und den Ausstellungen das Zertifikat für Barrierefreiheit verliehen.
Im Besucherzentrum können sowohl die Nationalpark-Ausstellung „Wildnis(t)räume“ als auch die Dauerausstellung der NS-Dokumentation Vogelsang „Bestimmung: Herrenmensch“ nun offiziell barrierefrei erlebt werden. Konkret bedeutet dies, dass die Anforderungen von Menschen mit Geh-, Hör- und Sehbehinderungen, blinden und gehörlosen Menschen sowie Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Rollstuhlfahrern berücksichtigt worden sind.

Das Leitsystem, das Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellungen führt, stammt von der inclusion AG. inclusion-Leitsysteme werden aus Desmopan® hergestellt, einem verschleißfesten Spezialkunststoff, der nach Vorgaben in über 200 Farbtönen eingefärbt werden kann (für Vogelsang in der Farbe petrol).

Lohnendes Ausflugsziel
Etwa 270.000 Besucherinnen und Besucher finden pro Jahr den Weg in die Ausstellungen. Des Weiteren werden im Terminkalender zahlreiche zusätzliche Veranstaltungen aufgeführt wie etwa das KulturCafé im Kulturkino. Der Besuch ist sicher auch eine sinnvolle Idee, um die letzten Ferientage in NRW kulturell zu bereichern … sollte die Zeit knapp werden, lohnt sich natürlich auch ein Besuch am Wochenende oder in den bevorstehenden Herbstferien – Mitte Oktober ist es schon wieder so weit!

Eines von vielen
Dieses und viele weitere Projekte finden Sie auch gesammelt in der inclusion-Broschüre „Praxisnahe Lösungen für Öffentliche Gebäude und Unternehmen“. Als PDF abrufbar unter:
http://www.inclusion.de/wp-content/uploads/2018/02/Referenzbroschüre.pdf.
Die Broschüre ist auch gedruckt erhältlich. Schreiben Sie an info@inclusion.de.

Objektreportage NH-Hotel, Berlin Alexanderplatz

Mehr Komfort für alle Gäste

Unser Leitsystem Odile® führt seit Juni alle Gäste durch das NH-Hotel Berlin Alexanderplatz. Das Leitsystem ist nicht nur hilfreich, sondern passt sich auch dem interior Design des Hotels an, ohne dabei die Anforderungen an Kontraste zu vernachlässigen.

Anbei haben Sie die Möglichkeit, sich selbst von unserem Leitsystem zu überzeugen.

Hier geht’s zur Objektreportage:
NH Hotels Alexanderplatz 2

NEU: Langnachleuchtendes taktiles Sicherheitsleitsystem

Barrierefreiheit sollte sich nicht nur auf die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit beschränken, denn ein barrierefreies Sicherheitskonzept für Brandschutz (Evakuierung, Entfluchtung) kann im Notfall Leben retten. Für Menschen mit einem Restsehvermögen ist das fluoreszierende (auch: nachleuchtende oder langnachleuchtende) System auch in der Dunkelheit erkennbar, wenn die Elektrizität ausfällt. Da sich Brandgase wie Rauch in Deckennähe sammeln, bieten langnachleuchtende Elemente auf dem Boden auch Personen ohne Seheinschränkungen eine bessere Orientierung bei Notfällen.

Hier geht’s zum Flyer:

PDF Barrierefreie Sicherheitskonzepte

fluoreszierendes, taktiles Leitsystem

Foto: KSL-MSi-NRW

Barrierefreiheit gewinnt beim pro-K Award 2018

inclusion AG für taktiles Leitsystem Fluxi® ausgezeichnet

Frankfurt/Wesseling, 11.01.2018. Seit November stehen die Preisträger des renommierten Branchenwettbewerbs bereits fest, vergangene Woche fand in den Veranstaltungsräumen der 21. Etage des InterContinental Hotels Frankfurt die Preisverleihung statt. Mit Blick auf das Panorama der Mainmetropole erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Fotoshooting mit den Siegern der insgesamt 17 Produkte aus zehn Kategorien. Die Fachjury, die sich aus Vertretern aus Wissenschaft, Qualitätsprüfung, Verbraucherschutz, Design und Fachpresse zusammensetzt, bewertete Innovation, Design und Funktionalität der Produkte. Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb 1979 vom Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V. Gastredner war in diesem Jahr Industriedesigner Prof. Thomas Gerlach, der vor allem durch seine Arbeiten für Apple und Sony bekannt wurde.

Der pro-K Award in der Sparte „Medizin & Gesundheit“ ging an das taktile Leitsystem Fluxi® der inclusion AG. Die Jury lobte Fluxi® unter anderem für seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und seinen gesellschaftlichen Beitrag in puncto Barrierefreiheit. Fluxi® ist eine Eigenentwicklung der inclusion AG, die aus dem High-performance-Kunststoff Desmopan® hergestellt wird. Das Material ist hoch verschleißfest, bleibt dabei dennoch elastisch und bietet so vor allem Architekten völlig neue Möglichkeiten, um Design und Funktionalität beim Umsetzen barrierefreier Maßnahmen für blinde und sehbehinderte Menschen zusammenzubringen. Wer Fluxi® live erleben will, hat z. B. bei einem Besuch des Staatlichen Museums für Archäologie in Chemnitz die Gelegenheit – Dort führt Fluxi® Besucher mit und ohne Seheinschränkungen auf drei Ebenen zu über 6000 Exponaten.

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Jury und dem Verband. Der Preisvergabe hat gezeigt, dass man mit barrierefreien Produkten Auszeichnungen gewinnen kann. Das macht Mut und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, kommentiert Vorstandsvorsitzender Markus Georg die Entscheidung der Jury.

Die Preisträger sind berechtigt, das pro-K Logo für die gesamte Lebensdauer des Produkts zu tragen. Die nächste Awardnacht findet im kommenden Jahr unter besonderen Vorzeichen statt, dann nämlich feiern Jury und Gewinner nicht nur die prämierten Produkte, sondern auch den Wettbewerb an sich: Der pro-K Award jährt sich zum 40. Mal.

 

inclusion wünscht frohe Weihnachten!

Cartoon Arbeitsassistenz

Barrierefreiheit hat niemals Ferien. inclusion schafft Sicherheit, die bleibt.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Vertrauen und die vielen spannenden Begegnungen und Gespräche im Jahr 2017.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien an den Feiertagen eine erholsame Zeit und für die kommenden Projekte viel Erfolg.

Bestellen Sie dieses Motiv kostenlos als Postkarte. schreiben Sie eine E-Mail an info@inclusion.de.

P. S.: Sie erreichen uns bis zum 22. Dezember. Ab dem 2. Januar sind wir dann wieder für Sie da.

21.11.2017

Leitsystem Fluxi® überzeugt die Jury beim „pro-K award 2018“

21.11.2017

(Frankfurt am Main/Wesseling) – Seit Freitag, den 17. November stehen die Gewinner des „pro-K award 2018“ fest. In der Sparte „Medizin & Gesundheit“ fiel die Wahl der prominent besetzten Expertenjury auf das taktile Leitsystem Fluxi® von inclusion. Kriterien für die Preisvergabe sind vor allem Innovation, Design und Funktionalität. Die offizielle Preisvergabe folgt am 11. Januar 2018 im Hotel InterContinental in Frankfurt. Neben der Übergabe der Urkunde und der Präsentation aller Siegerprodukte findet auch ein exklusives Shooting statt.

Über Fluxi®

Fluxi® bietet durch die klare, schmale Linienführung eine Alternative zu den bislang erhältlichen Leitsystem-Varianten. Im Vordergrund steht das „Customizing“ – das individuelle Anpassen des Produkts an die Anforderungen des Projekts sowie die Montagefreundlichkeit. So findet etwa das Ablängen der Leitstreifen direkt bei der Montage vor Ort statt. Einen Eindruck von den gestalterischen Freiheiten, die Fluxi® ermöglicht, erhalten Interessierte zum Beispiel bei einem Besuch des Staatlichen Museums für Archäologie in Chemnitz. Dort führt Fluxi® blinde und sehbehinderte Menschen auf drei Ebenen zu den Exponaten.

Über den Wettbewerb

Seit 1979 vergibt der „pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V.“ Auszeichnungen an herausragende Produkte aus Kunststoff. 2014 ist dieser Wettbewerb umbenannt worden in “pro-K award”. Die prämierten Einsendungen gelten als Vorzeigeprodukte der Branche und machen auf die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Kunststoffen aufmerksam.

 

Wettbewerbslogo

 

05.09.2017

Die inclusion AG beteiligt sich an der Woche des Sehens 2017

05.09.2017

Verbände und Unternehmen machen auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen aufmerksam

„Das Ziel im Blick!“ ist das Motto der diesjährigen Woche des Sehens, die vom 08. bis 15. Oktober stattfindet. Das Motto schließt drei Themen ein, die 2017 im Mittelpunkt stehen. Es geht dabei um die Bedeutung und Erhaltung eines guten Sehvermögens, das Vermeiden von Sehbehinderung und Blindheit in den Entwicklungsländern und das Unterstützen betroffener Menschen in Deutschland. Die Veranstaltungswoche endet mit dem Tag des weißen Stockes am 15. Oktober.

Wie können Betroffene unterstützt werden?

Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) lädt die inclusion AG am 11. und 12. Oktober in das Essener Haus der Technik ein. Ein Leitsystem-Parcours lässt Gäste ohne Seheinschränkung erleben, wie hilfreich taktile Orientierung ist, wenn man wenig oder nichts sieht. Der Hersteller von taktilen Leitsystemen (Bodenindikatoren) macht damit auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen aufmerksam, für die Leitsysteme eine große Hilfe sind, um sich selbstbestimmt und sicher bewegen zu können.

Barrierefreie Kliniken und Arztpraxen

Insgesamt wird die Zahl derer, die besonders bei der medizinischen Versorgung auf Barrierefreiheit angewiesen ist, in den kommenden Jahren zweifellos stark steigen.

Dadurch ist es notwendig, Arztpraxen im Bestand barrierefrei umzurüsten. Während Praxen in Neubauten in der Regel den Anforderungen hinsichtlich der Zugänglichkeit entsprechen, ist dies bei Bestandsbauten nur selten der Fall. Unverständlich, wenn man bedenkt, dass es in Deutschland laut Teilhabebericht der Bundesregierung etwa 9,6 Millionen Menschen mit einer anerkannten Behinderung und weitere 17 Millionen mit einer Beeinträchtigung gibt.

Augenärzte: Bedarf steigt deutlich an

Zudem haben die Augenärzte erst kürzlich auf den zunehmenden Bedarf an augenärztlichen Leistungen in Deutschland hingewiesen. Innovationen in der Augenheilkunde und die demografische Entwicklung, so heißt es, sorgten dafür, dass bis zum Jahr 2030 laut BVA (Berufsverband der Augenärzte) mit 7,7 Millionen zusätzlichen Behandlungen zu rechnen sei. Patienten, denen Augenärzte früher noch keine Therapie anbieten konnten, kämen nun mehrmals im Jahr zu aufwändigen Untersuchungen und Behandlungen in die Praxen und Kliniken. Doch wie kommen Patientinnen und Patienten zu den Behandlungen? Ohne Assistenz ist dies bislang oft nicht möglich.

Worauf also warten?

Einige Arztpraxen und Kliniken gehen mit gutem Beispiel voran und haben Kriterienkataloge beispielsweise für die Aufnahme blinder und sehbehinderter Patientinnen und Patienten entwickelt. Praxis- und Klinikmanagern ist allerdings oft nicht bekannt, dass es bereits zahlreiche Produkte gibt, mit denen sich die Barrierefreiheit für die verschiedenen Zielgruppen nachhaltig und kostengünstig verbessern lässt. Einen Einstieg ins Thema bietet der inclusion-Flyer „Barrierefreies Krankenhaus“. Wenn Sie daran interessiert sind, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Die gemeinsame Aktion des Kompetenzzentrums Selbstbestimmt Leben und der inclusion AG findet statt im Haus der Technik e. V., Hollestraße 1, 45127 Essen (in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs).

Lädt in Essen zum Testen ein: das taktile Leitsystem Odile® (Foto: © Kerstin Philipp/SightCity).

01.09.2017

inclusion AG begrüßt neue Mitarbeiter

September 2017

Erstmals wird die inclusion AG zum Ausbildungsbetrieb: Seit Anfang September bereits verstärkt Ellen Diefenthal die inclusion AG am Hauptsitz in Wesseling. Ellen Diefenthal absolviert eine zweijährige Ausbildung zur Bürokauffrau und besetzt somit den ersten Ausbildungsplatz des Betriebes seit der Gründung als Start-Up im Jahr 2012. Ein weiterer Meilenstein ist damit geschafft.

Ebenfalls neu im Team ist Albert Erftenbeck, der inclusion in den Bereichen Vertrieb, Seminare und Schulungen verstärkt. Herr Erftenbeck bringt Vertriebs- und Außendiensterfahrung mit und hat diverse Großkunden als Key-Account-Manager betreut. Daneben hat er als Trainer und Coach erfolgreich Konzepte für den Einzelhandel und für Gründer entwickelt.

Die inclusion AG freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und wünscht beiden einen guten Start.

 

08.04.2017

Neue Impulse für den barrierefreien Tourismus in Europa

Das Kompetenznetzwerk EDAD (Design für alle – Deutschland e. V.), das sich u. a. für attraktive Lösungen zur Gestaltung einer barrierefreien Umgebung stark macht, hat die deutschsprachige Ausgabe des ‘European Concept für Accessibility’ (ECA) veröffentlicht.

Anhand ausgewählter touristischer Reiseziele wird die Bedeutung des Konzepts ‘Design für alle’ herausgestellt.

Die inclusion AG ist Mitglied im Kompetenznetzwerk EDAD.

Die vollständige PDF-Datei kann hier heruntergeladen werden:

ECA_2017- Barrierefrei

 

09.04.2016

Besuchen Sie inclusion auf der SightCity in Frankfurt!

In diesem Jahr findet zum 15. Mal Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel statt. Vom 03. – 05. Mai präsentieren 120 Aussteller aus über 20 Ländern im Sheraton Airport Hotel ihre Produkte. Daneben bietet das SightCity Forum an allen Messetagen ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Diskussionen, Patientensymposien und vielen weiteren Veranstaltungen.

Dabei und mittendrin
inclusion ist bereits seit 2013 Ausstatter der SightCity. Über 1000 Meter Leitsystem führen die Besucherinnen und Besucher seitdem jedes Jahr durch die Ausstellungen. Auch in diesem Jahr kommen die Noppen- und Rippenplatten der Serie Odile® aus verschleißfestem Desmopan® am Veranstaltungsort zum Einsatz. Im vergangenen Jahr gab es auf der SightCity den ersten Großeinsatz für den neuen Leitstreifen Fluxi®. Nach den Messetagen hieß es schließlich: „Mit Bravour bestanden!“ Fluxi® finden Sie wieder im oberen Ausstellungsbereich (1. Etage).

Fluxi® – starker Leitstreifen, attraktiver Preis

Die schnelle und einfache Montage sowie der attraktive Preis machen Fluxi® vor allem für Neueinsteiger beim Thema „Barrierefreiheit für blinde und sehbehinderte Menschen“ interessant. Daneben spielt Fluxi® seine Stärken besonders auf gefliesten Böden aus: Fugen und Niveauunterscheide müssen in den meisten Fällen nicht überbrückt werden, die Leitstreifen werden einfach auf das benötigte Maß zugeschnitten – bis zu einer Länge von 125 Zentimetern. Fluxi® ist auch mit einer eingearbeiteten Rillenstruktur erhältlich, die für ein noch besseres taktiles Feedback sorgt.

Leitstreifen Fluxi® im Großeinsatz auf der SightCity in Frankfurt (Foto: Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center).

Testen Sie Produktneuheiten, knüpfen Sie wertvolle Kontakte. Fragen beantworten wir gern: info@inclusion.de, Tel. 02236 / 892274

 

10.04.2017

Premiere auf der REHAB 2017 in Karlsruhe – Feiern Sie mit!

inclusion ist in diesem Jahr zum ersten Mal in Karlsruhe dabei. Erleben Sie dort das taktile Leitsystem auf dem Messegelände. Mit Bodenindikatoren werden ausgestattet: Haupteingang, Sportmeile, die Foren
Bauen & Wohnen, Bildung & Beruf sowie der inclusion-Messestand. Blinde und sehbehinderte Gäste dürfen sich also in diesen Abschnitten auf einen barrierearmen Messebesuch freuen.

Alle zwei Jahre kommen Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland nach Karlsruhe, um sich über aktuelle Trends der Rehatechnik, Innovationen der Hilfsmittelindustrie und neue Therapiemöglichkeiten zu informieren.
Als Plattform für den Austausch zwischen Herstellern, Fachhändlern, Pflegefachkräften, Therapeuten, Medizinern, Dienstleistern und Vereinen sowie Menschen mit und ohne Handicap ist die REHAB eine fest etablierte Größe im Veranstaltungskalender der Branche.

Auf der REHAB zeigen insgesamt etwa 400 Aussteller aus 17 Ländern Neuheiten und Angebote. Seien Sie dabei. Sollten Sie noch keine Eintrittskarte besitzen, schreiben Sie an info@inclusion.de oder rufen Sie an: 02236 / 892274. Wir legen gern Karten für Sie zurück.
Weitere Infos: www.rehab-karlsruhe.com

 

11.04.2017

inclusion stellt neue Preisliste vor

11.04.2017

Die neue inclusion-Preisliste befindet sich im Druck und erscheint im Laufe des Monats.

Auf insgesamt 44 Seiten finden Sie bewährte und neue Produkte, mit denen
Sie die Barrierefreiheit insbesondere für blinde, sehbehinderte und ältere Menschen verbessern.

Sichern Sie sich Ihr Exemplar. Schreiben Sie an info@inclusion.de. Teilen Sie uns bitte auch mit, ob Sie die gedruckte Broschüre erhalten möchten oder das PDF-Dokument bevorzugen.

Fachberater André Felix betreut neue Niederlassung in Stade (Metropolregion Hamburg)

Kunden in Norddeutschland haben nun die Gelegenheit, inclusion-Produkte hautnah zu erleben und zu testen. André Felix begrüßt ab sofort alle Kunden, Partner und Interessierte in den Räumlichkeiten der neuen Niederlassung in Stade.

André Felix: „Wir haben viele Kunden im Norden, denen wir eine Anlaufstelle bieten möchten. Das war zwar auch schon vorher möglich, die neuen Räume bieten aber einfach mehr Platz und sind noch besser zu erreichen. Wir können unser Angebot besser präsentieren und unsere Kunden können besser testen und vergleichen. Gerade, wenn es um die Haptik geht, muss man Produkte einfach anfassen und ausprobieren können.“

So vereinbaren Sie einen Termin:
Tel. 04141 / 776124
Fax 04141 / 776125
Mobil 0151 / 14554049
felix@inclusion.de
inclusion AG, 21684 Stade bei Hamburg

 

13.02.2016

Unsere Kooperationspartnerin Kornelia Grundmann präsentiert ihr neues Buch: Lust auf Barrierefreiheit

Interessant für alle, die sich für das Thema Barrierefreiheit interessieren, insbesondere natürlich für Akteure, die mit Tourismus und Gastronomie zu tun haben.

Zwei Gästegruppen wachsen rasant: Die Generation 50plus und die Gäste mit Mobilitätseinschränkungen. Wie können Sie in den kommenden Jahrzehnten höhere Umsätze erzielen? Indem Sie Lust auf BarriereFREIHEIT entwickeln. Dieses Handbuch für Hoteliers, Gastronomen und Touristiker zeigt mit praktischen, leicht umsetzbaren Tipps, worauf es bei der barrierefreien Gestaltung wirklich ankommt.

Barrierefreiheit gefällt allen Gästen: Stylische barrierefreie Hotelzimmer, Restaurants und Anlagen sind komfortabel und einladend.

Dieses Buch zeigt die Marktchancen auf, stellt durchdachte Lösungen vor und macht mit den Methoden einer erfolgreichen Vermarktung barrierefreier Angebote vertraut.

Autorin & Herausgeberin: Kornelia Grundmann
169 Seiten / € 39,80 (CHF 45,20) + Versandspesen
ISBN 978-3-200-04818-8

http://www.gabana.net/bestellung/

 

14.02.2016

Sehr geehrte Geschäftspartner, Kunden und Freunde von inclusion,

als ich Mitte des Jahres 2012 die Firma inclusion e. K. als Einzelkaufmann gegründet habe, sind mir die Defizite in Sachen Barrierefreiheit für Menschen mit Seheinschränkung bereits bewusst gewesen – schließlich gehöre ich selbst zu den Menschen, denen die oft unzureichende Barrierefreiheit in besonderem Maße auffällt. Motiviert hat mich vor allem die Vorstellung, dass in naher Zukunft barrierefrei nicht mehr automatisch mit rollstuhlgerecht gleichgesetzt wird.

In den vergangenen Jahren bin ich einer Vielzahl von Menschen begegnet, die mir eine große Hilfe gewesen sind und mir wertvolle Tipps gegeben haben, sodass ich inclusion zu einem mittlerweile international tätigen Unternehmen ausbauen konnte.

Produktion und Vertrieb gehen zusammen

Nach nun vier Jahren Geschäftstätigkeit und zwei Umzügen haben wir Vertrieb und Produktion in Wesseling bei Bonn zusammengeführt, um noch gezielter und schneller auf Kundenwünsche eingehen zu können. Das ist auch nötig, denn wir sehen weiterhin einen großen Bedarf für unser gewachsenes Produktportfolio, das wir ständig aktualisieren und ergänzen. So haben wir mit Odile® und Fluxi verschiedene Typen von taktilen Leitsystemen entwickelt und variable Systeme in Form, Material und Geometrie (z. B. diagonale und orthogonale Noppenplatten) in vielen kontrastreichen Farben etabliert.

Umfangreiches Programm, frische Ideen und Fullservice

Außerdem finden Sie unterschiedliche taktile Elemente in unserem Lieferprogramm, angefangen von Türschildern, Handlaufmarkierungen und Flucht- und Rettungswegplänen bis hin zu taktilen Plänen für innen und außen. Neben der Verbesserung von Orientierung und Mobilität durch elektronische Hilfsmittel (sogenannte Beacons) haben wir noch viele weitere Ideen für neue Produkte und barrierefreie Lösungen in unseren Köpfen. Bei inclusion hat der Kunde immer die Wahl: Entweder er übernimmt selbst das Verlegen der montagefreundlichen Elemente oder er beauftragt eines unserer Montageteams, das die Arbeiten fachgerecht nach geltenden Richtlinien und DIN-Normen ausführt.

Das Absichern von Treppen bleibt ein wichtiges Thema

Daneben haben wir uns intensiv mit dem Thema Sturzprävention an Treppen und Stufen beschäftigt, denn nach wie vor steigt die Zahl der Unfälle an Treppen mit tödlichem Ausgang. Dieses Problem betrifft alle Nutzerinnen und Nutzer von Treppen, besonders gefährdet sind aber blinde, sehbehin-derte und ältere Menschen. Unsere Eigenentwicklung, das L-Profil aus Desmopan®, trägt hoffentlich dazu bei, die Zahl der Unfälle zu reduzieren.

inclusion e. K. wird zur inclusion AG

Damit wir auch in Zukunft erfolgreich agieren können, werde ich die Einzelunternehmung in eine Aktiengesellschaft umwandeln. Ein Börsengang bzw. der Verkauf von Anteilen ist dabei nicht vorgesehen. Für Sie ändert sich nichts: Anschrift und Bankverbindung bleiben erhalten; unsere bekannten Ansprechpartner sind auch künftig für Sie da.

inclusion AG (Aktiengesellschaft), Kölner Straße 101-107, 50389 Wesseling (bei Bonn), Handelsregister: HRB 88472, Amtsgericht Köln

Sollten Sie im Zusammenhang mit der Umwandlung Fragen haben, zögern Sie nicht mich anzusprechen. Noch lieber unterstützen wir Sie natürlich bei Ihren Fragen und Problemen zum Thema Barrierefreiheit. Wenn Sie uns etwas mitteilen möchten – Anregungen, Lob oder auch Kritik – schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg in eine barrierefreie Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Georg, Vorstandsvorsitzender der inclusion AG

 

15.02.2016

Thementag „Barrierefreiheit und Lösungen“

15.02.2016, Bonn/Moers

inclusion lädt gemeinsam mit seinen Partnern Eukoba und ESE International zum Thementag „Barrierefreiheit und Lösungen“ ein. Der Name ist Programm: An diesem Tag soll es darum gehen, Lösungen zur vorzustellen, die dabei helfen, die Barrierefreiheit zu verbessern. Die Referenten verfügen allesamt über eine jahrelange Expertise in den jeweiligen Fachbereichen.

Thementag „Barrierefreiheit und Lösungen“

 

 

 

 

 

Termin: 16. März 2016. Veranstaltungsort ist das Van der Valk-Hotel in Moers, Krefelder Strasse 169, 47447 Moers. Das Gelände befindet sich direkt am Autobahnkreuz A57/A40.

Die Referenten:

• Markus Georg, Geschäftsführer inclusion, zum Thema: «Barrierefreie Treppen»

Patrick Dohmen, Vorsitzender EUKOBA e. V., Euregio Kompetenzzentrum für Barrierefreiheit, Mitglied im Fachausschuss Barrierefreiheit (Inklusionsbeirat der Bundesregierung), Titel seines Vortrags: «Barrierefreiheit – neu denken»,

• Frank Hanssen, Account Manager Deutschland für ESE International, Spezialist für Sicherheit und Arbeitsschutz berichtet von Maßnahmen zur «Evakuierung im Notfall»

Sie haben im Anschluss an die Veranstaltung die Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen. In der Mittagspause steht ein Imbiss bereit. Den genauen Ablauf entnehmen Sie bitte der Programminformation. Sie erleichtern uns die Vorbereitungen, indem Sie das Anmeldeformular bis zum 09. März an uns zurückschicken. Ihre Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!

Barrierefreiheit und Sicherheit gehen Hand in Hand (Foto: CBM).

 

28.01.2016

Umfrage zeigt, Deutsche wollen Barrierefreiheit

Veröffentlicht am Donnerstag, 28.01.2016 von Ottmar Miles-Paul

Bonn (kobinet) 77 Prozent der Deutschen halten Barrierefreiheit für äußerst wichtig oder wichtig. Und ebenfalls 77 Prozent sind für strengere gesetzliche Vorgaben, um Barrieren nachhaltig abzubauen. Das zeigt das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Aktion Mensch.

Barrierefreiheit bedeutet, dass Räumlichkeiten, Medien oder Einrichtungen von jedem Menschen ohne fremde Hilfe aufgefunden und benutzt werden können. “Für uns ist das ein sehr positives Teilergebnis”, freut sich Armin v. Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. “Denn Barrierefreiheit ist schon lange ein wichtiges Anliegen der Aktion Mensch. Wir alle stoßen noch viel zu oft auf Barrieren, die bestimmte Personengruppen ausschließen.”

In welchen Bereichen steckt das größte Potenzial zum Abbau von Barrieren? Hier sind sich die Befragten größtenteils einig: 83 Prozent sind der Meinung, dass es besonders wichtig ist, das Bewusstsein für Barrieren in der Bevölkerung zu stärken. Strengere gesetzliche Vorgaben halten 77 Prozent der Befragten für wichtig, um Barrieren nachhaltig abzubauen. In digitalen Innovationen wie Apps oder spezieller Software sehen immer noch 62 Prozent der Deutschen Potenzial für den Abbau von realen Barrieren. Dieser Wert ist unter den befragten Personen mit Behinderung zum Teil deutlich höher. So sehen beispielsweise 78 Prozent der befragten RollstuhlnutzerInnen in digitalen Innovationen einen sinnvollen Lösungsansatz. Ihnen stehen bereits viele erfolgreiche Angebote wie zum Beispiel die Online-Karte Wheelmap.org zum Suchen, Finden und Markieren rollstuhlgerechter Orte zur Verfügung.

Digitale Hilfsmittel helfen auch nach Informationen der Aktion Mensch, die Integration von Flüchtlingen in Deutschland zu unterstützen. So entwickelt das Bundesbildungsministerium derzeit gemeinsam mit dem Volkshochschulverband unter anderem Apps für Smartphones, mit denen auf die Lernplattform “ich-will-deutsch-lernen.de” zugegriffen werden kann.

Aktion Mensch-Vorstand Armin v. Buttlar ist der Meinung: “In digitalen Lösungen steckt großes Potenzial zum Abbau von Barrieren.” Deshalb will die Aktion Mensch mit dem Schwerpunktthema Barrierefreiheit in diesem Jahr dazu beitragen, bereits vorhandene Angebote bekannter zu machen. Darüber hinaus sollen Projekte und Aktionen zeigen, wie viele innovative Möglichkeiten es gibt, um Barrieren in allen Lebensbereichen zu überwinden. Mit zusätzlich bereitgestellten Fördergeldern sollen künftig alle Formen von Behinderungen schon bei der Planung mitgedacht werden. Eine solche umfassende Barrierefreiheit soll Inklusion in der Gesellschaft vorantreiben.

Über die Umfrage
Die Aktion Mensch hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut YouGov insgesamt 2.000 Personen ab 18 Jahren, bevölkerungsrepräsentativ nach Alter, Geschlecht, Region und Wahlverhalten sowie mit und ohne Behinderung befragt, unter ihnen auch 52 Personen, die einen Rollstuhl nutzen. Die unabhängige Online-Befragung wurde im Januar 2016 durchgeführt.

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http://www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/33008/Umfrage-zeigt-Deutsche-wollen-Barrierefreiheit.htm