Barrierefreie Wahlen

Barrierefreie Wahlen 2021 – Checkliste

Auch wenn bei der bevorstehenden Bundestagswahl am 26. September 2021 vermutlich mehr Briefwählerinnen und -wähler abstimmen werden als je zuvor, wird es eine große Zahl von Menschen geben, die ihre Stimme persönlich abgeben – selbstverständlich unter Berücksichtigung der dann gültigen Abstands- und Hygienebestimmungen.

Wählen in der Pandemie

Aufgrund der besonderen Wahlumstände unter Pandemiebedingungen ist zu befürchten, dass viele Wahllokale nicht barrierefrei oder nur ansatzweise barrierearm sein werden. Das liegt unter anderem daran, dass die herkömmlichen Wahllokale zum Teil nicht den Hygienevorgaben entsprechen. So sollen etwa die Wahlräume zum einen über eine möglichst große Fläche verfügen, um die Abstandsregeln anwenden zu können, zum anderen sollen sie den regelmäßigen Luftaustausch ermöglichen. Vielerorts wird dadurch ein Umzug in andere Gebäude nötig.

 

Rückblick: UN-BRK

Bereits vor 15 Jahren wurde die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet, zwei Jahre später wurde sie ratifiziert. Für öffentliche Gebäude bedeutet der Beschluss, dass Menschen mit Einschränkungen in der Lage sein sollen, diese Gebäude selbst bestimmt, d. h. ohne fremde Hilfe aufzusuchen – dabei geht es um Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit. Gerade im Vorfeld von Wahlen wird immer wieder deutlich, dass sich die Situation für die Betroffenen in den vergangenen Jahren zwar sukzessive verbessert hat, es aber nach wie vor viel zu tun gibt, um eine gleichberechtigte Teilhabe zu gewährleisten.

Aktualisierte inclusion-Checkliste

Schon 2013 haben wir mit unserer „Checkliste Barrierefreie Wahllokale“ einen Nerv getroffen – in diesem Jahr bieten wir daher einen aktualisierten Leitfaden an, zu finden hier. Wieder geht es darum, Hinweise zu geben, wie Barrierefreiheit – insbesondere für blinde und sehbehinderte Menschen – kostengünstig und pragmatisch umgesetzt werden kann. Mit dieser Liste erheben wir keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit. Bundesländer haben eigene Maßnahmenpläne entwickelt. Dort fehlen allerdings häufig ganz konkrete Vorschläge, wie die Maßnahmen umgesetzt werden können.

 

Treppensicherheit 

Die Gefahr, die durch Unfälle und Stürze auf und an Treppen ausgeht, darf nicht unterschätzt werden. Seit Jahren ist die Zahl der jährlich tödlich verunglückten Personen an Treppen in Deutschland erstaunlich hoch.

Deshalb sind eine Reihe von Maßnahmen erforderlich, die dann allen Nutzerinnen und Nutzern zugutekommen. Auch für Menschen ohne Seheinschränkung sinkt das Risiko an einer Treppe zu stürzen, wenn diese barrierefrei gestaltet ist.

Sinnvoll sind sogenannte Aufmerksamkeitsfelder vor Gefahrenstellen wie Treppen. Diese bestehen aus einzelnen Bodenindikatoren (Noppen) oder Noppenplatten und haben die Aufgabe, Gefahrenstellen rechtzeitig anzukündigen.
Mindestens die erste und letzte Stufe muss kontrastreich markiert sein. Besser wäre es jede Stufe zu markieren, so wie es vorgeschrieben ist, wenn es sich nur um drei Stufen handelt.

Als Fachbetrieb für Barrierefreiheit können Sie sich bei Fragen gerne an uns wenden. Neben Herstellung, Lieferung und Montage beraten wir gerne. Unsere Produkte kann man permanent oder temporär einsetzen und kaufen oder auch mieten.

PS: Taktil durch die Krise! https://www.inclusion.de/barrierefreie-taktile-markierungen-sorgen-fuer-abstand-und-sicherheit/

Blindenleitsystem Rhein-Sieg-Halle

In der als Multifunktionshalle dienenden Rhein-Sieg-Halle, die zuletzt saniert und angebaut worden ist, wurde zur besseren Orientierung für blinde und sehbehinderte Menschen ein Blindenleitsystem der inclusion AG verlegt. Dieses besteht aus Edelstahl mit schwarzen Anti-Rutsch-Einlagen.

Bedeutung von Blindenleitsystemen

Blindenleitsysteme sind für sehbehinderte und blinde Menschen ein elementares Hilfsmittel mit verschiedenen Bedeutungen. Blindenleitstreifen führen zu einem bestimmten Punkt, sie lassen Übergänge und Zebrastreifen finden um die Straße sicher passieren zu können und an Bahngleisen lassen sie einen wissen, wie weit man von den Gleisen entfernt ist um gefahrlos am Gleis entlang gehen zu können. Besonders wichtig dabei ist, dass nichts im Weg ist. Blinde und sehbehinderte Menschen sind im öffentlichen Verkehr darauf angewiesen, dass möglichst wenige Hindernisse im Weg liegen. Da aber vielen Menschen die Bedeutung der Leitstreifen nicht bewusst ist, liegen bzw. stehen dort oft Hindernisse wie Fahrräder, E-Roller, Koffer oder Menschen. Das größte Problem dabei ist es dem Hindernis auszuweichen und den Leitstreifen wiederzufinden. Bei E-Rollern beispielsweise ist es oft schwer klar zu erkennen, wie diese liegen und wie man ihnen am besten ausweicht, weshalb es eine große Schwierigkeit darstellt sie zu umgehen und wieder zurück auf den Leitstreifen zu finden. Durch diese Hindernisse, die eigentlich nicht da sein sollten, kann es außerdem zu Verletzungen kommen, die hätten vermieden werden können, würden die Leitstreife frei von Hindernissen sein. Als zusätzliches Hilfsmittel werden daher oft ein Blindenlangstock und das Gehör genutzt, mit dem der Verkehr akustisch wahrgenommen werden kann.

Ein Anliegen des BSVH, dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V., und dem HVV, dem Hamburger Verkehrsbund, ist es daher, das Bewusstsein der Menschen für Blindenleitstreifen zu stärken. So würde es zu weniger Hindernissen und somit weniger Verletzungen kommen und blinden und sehbehinderten Menschen gleichzeitig mehr Sicherheit im Straßenverkehr geben.
In einem in Zusammenarbeit der beiden Instanzen produzierten Video soll unter dem Motto „Miteinander im HVV – Wie Blinde dank eurer Hilfe sicherer ans Ziel kommen“ über die oben genannten Aspekte aufgeklärt werden.

Quelle

Leitsystem Kindergarten FröbelBANDE

Bereits im Januar haben wir in einem der FRÖBEL Kindergärten ein taktiles Leitsystem verlegt. Nun wurde ein weiterer Kindergarten des in Deutschland größten überregionalen Trägers von Kindertageseinrichtungen barrierefrei gestaltet. So wurde allen Kindern ein Weg geebnet, die Entfaltung ihrer Bildungschancen in den Mittelpunkt stellen zu können. Getreu dem diesjährigen Motto der FRÖBEL Gruppe: „Die Welt gehört in Kinderhände“ werden so auch sehbehinderte und blinde Kinder dabei unterstützt, die Welt und ihre Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen und die Gesellschaft inklusiver zu machen.

3. Online-Inklusionskongress

Morgen startet der 3. Online-Inklusionskongress, der vom 12.03-18.03.2021 stattfindet. Der Schwerpunkt liegt auf gelungener Inklusion in der Schule. Behandelt werden z.B. die schulische Praxis, rechtliche Grundlagen, Forschungsergebnisse, Sprache, Kommunikation und Digitalisierung. Auch die Themen Arbeit, Sport, Freizeit und Wohnen werden behandelt.

Täglich werden 4-5 Interviews, von 33 Menschen, die fast alle im Bereich der Inklusion tätig sind, für 24 Stunden freigeschaltet. Man erhält wertvolle Tipps und Ideen zur Umsetzung von Inklusion in der Schule sowie Erfahrungsberichte ehemaliger Schüler*innen, Eltern und Fachkräfte. Außerdem wird ein Einblick in die pädagogisch inklusive Arbeit und Informationen zu aktuellen Forschungsergebnissen und rechtlichen Grundlagen gegeben. Alle Interviews verfügen über Untertitel und werden in Gebärdensprache übersetzt.

Um mehr über das Thema Inklusion und wie man Kindern ein inklusives Leben, Lernen und Arbeiten ermöglichen kann zu erfahren, kann man sich auf der Seite des Inklusionskongress (www.inklusionskongress.de) mit seiner E-Mail Adresse anmelden. So bekommt man täglich eine E-Mail mit Links zu den Interviews, die man sich innerhalb von 24 Stunden, egal wann und wo, ansehen kann.

Barrierefreiheitsgesetz für ein gutes Barrierefreiheitsrecht

Die Kernpunkte für ein gutes Barrierefreiheitsrecht werden durch ein Bündnis von 30 Organisationen als Erstunterstützer*innen unterstützt. Durch das europäische Barrierefreiheitsgesetz, der European Accessibility Act (EAA,) gibt es in Europa erstmals eine umfassende Anforderung an die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen. Betroffen sind unter anderem die Zugänglichkeit von Bankautomaten und Bankdienstleistungen, die Nutzbarkeit von E-Books, Computern, Unterhaltungselektronik, den Onlinehandel oder die Nutzung der Notrufnummer 112. Damit ist ein Meilenstein gelegt worden, denn für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist Barrierefreiheit zentral. Unter Berücksichtigung der Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention wurden fünf Anforderungen formuliert, an denen sich ein gutes Barrierefreiheitsrecht für Produkte und Dienstleistungen der Privatwirtschaft messen lassen muss.

 

  1. Den EAA ambitioniert und effektiv umsetzen

Das Umsetzungsgesetz muss noch von der Bundestagswahl 2021 verabschiedet werden. Alle im EAA möglichen Spielräume zugunsten von Menschen mit Behinderung sind auszunutzen, denn die Regelung muss gewährleisten, dass der Zugang zu den erfassten Produkten und Dienstleistungen wirksam verbessert wird. Eng zu führen sind hingegen die Ausnahmen von der Pflicht zur Barrierefreiheit.

Durch die Bereitstellung notweniger finanzieller Mittel und die Förderung des Ausbaus der fachlichen Kompetenzen müssen behinderte Menschen effektiv die Möglichkeit erhalten, über die sie vertretenden Organisationen auf die Festlegung der einschlägigen technischen Standards und Spezifikationen Einfluss zu nehmen. Die EN 301 549 sowie die DIN EN 17210 muss als zentraler technischer Standard für digitale Anwendungen etabliert und kostenlos in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt werden.

Um barrierebehaftete Produkte und Dienstleistungen auszuweisen und Verbraucher*innen leicht erkennen zu lassen, ob und inwieweit diese barrierefrei gestaltet sind, muss eine barrierefrei zugängliche Datenbank entstehen.

Zusätzlich zu der staatlichen Marktüberwachung, die maßgeblich auf Bundesebene organisiert werden muss, sind notwenige finanzielle Mittel bereit zu stellen. So kann eine systematische und effektive Marktbeobachtung durch Verbraucherschutzorganisationen mit der Expertise für Barrierefreiheit aufgebaut und dauerhaft gewährleistet werden.

 

2. Barrierefreiheit umfassend gewährleisten

Egal wo, Barrierefreiheit muss überall zum Standard werden. Durch den Erlass umfassender, verbindlicher und zeitnah geltender Regelungen muss der Gesetzgeber sicherstellen, dass behinderte Menschen die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu allen Produkten und Dienstleistungen privater und öffentlicher Anbieter erhalten, wie Menschen ohne Beeinträchtigung. Dieser Zugang gilt über die europaweit geltenden Regelungen des EAA hinaus zumindest auf nationaler Ebene.

 

3. Diskriminierungsschutz stärken

Im privaten Bereich muss die Pflicht zur Schaffung angemessener Vorkehrungen festgeschrieben werden, denn bei privaten Rechtsgeschäften und deren Anbahnung beim Zugang zu und der Versorgung mit öffentlich zugänglichen Gütern und Dienstleistungen dürfen private Anbieter von Gütern und Dienstleistungen Menschen mit Behinderung nicht benachteiligen.

 

4. Barrierefreiheit fördern

Als Lehrinhalt aller Berufssparten ist die Barrierefreiheit und deren Umsetzung verpflichtend aufzunehmen. Alle Förderprogramme müssen verpflichtende Vorgaben zur Barrierefreiheit enthalten, ein spezielles Förderprogramm sollte gezielt barrierefreie Innovationen adressieren.

 

5. Partizipation gewährleisten

Von der Erarbeitung des Gesetztes über die Entwicklung von Standards bis hin zur Marktüberwachung sind Menschen mit Behinderung in alle Prozesse einzubinden.

Quelle

 

Klicken Sie auf mehr um genaueres über den European Accessibility Act zu erfahren.

 

(mehr …)

Zero Discrimination Day


Seit 2014 findet jährlich am 01. März der Zero Discrimination Day statt. Dieser setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung von an HIV und AIDS erkrankten Menschen.

Diskriminierung erfahren viele Menschen in ihrem Leben, sei es wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Religion, der sexuellen Orientierung oder anderen Merkmalen. Auch an HIV oder AIDS erkrankte Menschen kennen das Gefühl von Abgrenzung oder Ausgrenzung. Für eine gleichberechtigte und faire Behandlung der betroffenen Menschen setzt sich die Organisation UNAIDS ein.

Ebenfalls die UNAIDS war es, die zusammen mit den Vereinten Nationen 2014 den Zero Discrimination Day, mit dem Ziel jede Art von Diskriminierung zu beseitigen, ausgerufen hat. Durch die gleichnamige Kampagne #zerodiscrimination sind Organisationen sowie Einzelpersonen aufgerufen ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen, denn alle Menschen haben ein Recht auf ein Leben in Würde.

Auch fehlende Barrierefreiheit bedeutet Diskriminierung. Künftig müssen daher Menschen mit Behinderung das Recht auf Barrierefreiheit am Arbeitsplatz und bei Alltagsgeschäften erhalten. Nach aktuellem Rechtsgutachten der Antidiskriminierungsstelle können private Arbeitgeber und Dienstleister sogar auf Schadensersatz verklagt werden, wenn die Bereitstellung angemessener Vorkehrungen fehlt. Wir setzen uns mit unseren Blindenleitsystemen dafür ein, dass Barrierefreiheit am Arbeitsplatz zur Normalität wird. So tragen wir einen Teil zu einer inklusiveren und weniger diskriminierenden Gesellschaft bei.

Bernhard Franke, der kommissarische Leiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes teilte mit, dass das Recht auf gleichen Zugang Menschen mit Behinderung bislang nur teilweise gewährt wird. Damit setzt Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvektion und das EU-Recht an einer zentralen Stelle nicht um, womit ein EU-Vertragsverletzungsgefahren riskiert wird. Mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetztes (AGG) im August 2016 wurde die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ABS) gegründet. Das Gesetz zielt darauf ab, Diskriminierung aus rassistischen Gründen oder wegen ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, des Alters, der sexuellen Identität oder einer Behinderung zu verhindern oder zu beseitigen.

Quelle

Blindenleitsystem Microsoft

Der Sitz der Microsoft Corporation in Redmond (in der Nähe von Seattle) setzt sich seit Jahren für eine verbesserte Zugänglichkeit und mehr Barrierefreiheit am Arbeitsplatz ein. Auch in den Standorten in Berlin Unter den Linden und in der Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz sind die Bürogebäude für Menschen mit Seheinschränkungen barrierefrei gestaltet worden. Durch unser kontrastreiches taktiles Leitsystem, welches bei der Orientierung hilft und vor allem sehbehinderte und blinde Menschen sicher durch das Gebäude leitet, profitieren nicht nur Nutzerinnen und Nutzer der Hard- und Softwareprodukte von barrierefreier Nutzung.

Für mehr Informationen gelangen Sie hier zur Objekreportage.

inclusion sagt ALAAF

 

Ganz getreu dem Motto: „Jeder Jeck ist anders“ setzen wir uns mit unseren taktilen Bodenindikatoren für eine inklusive Gesellschaft ein. Zwar fällt der gewohnte Straßen- und Sitzungskarneval in dieser Session aufgrund der Corona-Pandemie nahezu komplett aus, die Inklusion macht aber keine Pause. Wir arbeiten weiter an einer besseren und inklusiveren Gesellschaft.
Der nächste Karneval kommt. Wir halten durch. Gemeinsam.
Bleiben Sie gesund und trotz des Ausfalls: Kölle ALAAF!

 

Fachkräfte mit Behinderung

Seit 2013 wird von der Aktion Mensch jährlich ein Inklusionsbarometer Arbeit veröffentlicht, welches zeigt, dass immer mehr Menschen mit Behinderung eine Arbeitsstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt finden. Menschen mit Behinderung sind wertvolle Fachkräfte und besonders loyale Mitarbeiter, die die Arbeit im Team mit Vielfalt bereichern. Durch das häufige angewiesen sein auf Unterstützung sind sie meist gewöhnt und in der Lage, im Team zu arbeiten oder das Team zu steuern. Mit Menschen mit Behinderung im Unternehmen gewinnt man gute Fachkräfte, mit einer engen Bindung an das Unternehmen und ein gutes Image fürs Unternehmen. Sie erbringen finanzielle Vorteile, da viele Arbeitsstellen gefördert werden, sorgen für neue Ideen mit Potenzial für die Firma und sind Profis in Sachen Teamarbeit. Außerdem ist Barrierefreiheit im Unternehmen für alle gut und muss nicht teuer sein.
Doch viele besonders kleine oder mittelständige Unternehmen kennen die staatlichen Fördermöglichkeiten nicht oder wissen nicht, wie man Bewerber mit Behinderung anspricht. Auch Betriebe, die bereits Beschäftigte mit Behinderung in ihrem Betrieb haben, kennen die staatlichen Fördermöglichkeiten nicht oder wissen nicht, wie man Bewerber mit Behinderung anspricht. Daher hat die Aktion Mensch einen Leitfaden für Unternehmen, mit 10 Gründen Menschen mit Behinderung zu beschäftigen, veröffentlicht.
Eine wichtige Lösung spielt hierbei die Barrierefreiheit. Auch wir, die inclusion AG, helfen als Fachbetrieb für Barrierefreiheit diese kostengünstig und nachhaltig im Bestand oder bei Neubauten zu verbessern. Unsere Schwerpunkte liegen dabei auf den Bereichen Sehen, Kontraste, Orientierung, Mobilität, Leitsysteme, Taktilität, Treppensicherheit, Sturzprävention, Unfallverhütung und barrierefreie Entfluchtung.

Grund 1: Gute Fachkräfte gewinnen
Menschen mit Behinderung haben häufiger eine abgeschlossene Berufsausbildung als Menschen ohne Behinderung, im Vergleich gibt es mehr gut qualifizierte Fachkräfte als bei Menschen ohne Behinderung. Ein wertschätzendes und kollegiales Arbeitsumfeld erwarten die meisten Bewerber von ihrem Arbeitgeber, wodurch die Firma mit der Anstellung von Menschen mit Behinderung auch für andere Bewerber interessant wird.

Grund 2: Mit Behinderung geht mehr, als man denkt
Da die meisten Beeinträchtigungen aufgrund von Erkrankungen der inneren Organe entstehen, sind Umbaumaßnahmen meist gar nicht nötig. Je nach Erkrankung gibt es kostenlose Beratung und finanzielle Hilfen, für blinde Mitarbeiter gibt es z.B. Sprach-Softwares für Computer um genauso schnell und effektiv zu arbeiten wie sehende Kollegen und bei Höreinschränkungen gibt es helfende transportable Induktionsschleifen.

Grund 3: Der Mythos des nicht kündigen können
Mitarbeiter mit Behinderung sind nicht unkündbar, im ersten halben Jahr gibt es sogar überhaupt keinen Kündigungsschutz. Nach dem ersten halben Jahr muss das Integrationsamt dem Antrag auf Kündigung des Arbeitgebers zustimmen, das geschieht in 75% der Fälle. Eine Probebeschäftigung von drei Monaten bietet die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen. Diese Kosten werden von der Agentur für Arbeit übernommen. Außerdem sind Arbeitgeber laut Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts nicht dazu verpflichtet einen schwerbehinderten Menschen zu beschäftigen, wenn es unwirtschaftlich ist.

Grund 4: finanzielle Vorteile
Bei Einstellung eines Mitarbeiters mit Schwerbehinderung kann der Arbeitgeber vom Integrationsamt bis zu 70 Prozent des Lohns zurückbekommen, und auch danach auf weitere Unterstützung zählen. Diese geschieht durch eine zusätzliche Assistenzkraft oder durch einen Beschäftigungssicherungszuschuss. Es gibt viele Fördermöglichkeiten, die sich nach dem Einzelfall und dem Bedarf des Beschäftigten richten. Dazu zählen Zuschüsse zum Gehalt nach Krankheit oder Unfall oder die Bezahlung der Hilfsmittel sowie die Arbeitsplatzausstattung und Beratung die in Anspruch genommen werden kann.

Grund 5: gutes Image fürs Unternehmen
Ein gutes Miteinander in einem Unternehmen stößt auf öffentliches Interesse. Ein gutes Image hängt u.a. von sozialem Engagement und der Zufriedenheit der Mitarbeiter ab, dieses ist für ein Unternehmen von unschätzbarem Wert. “Diversity” ist in vielen großen Konzernen nicht mehr wegzudenken. Viele Medien berichten über die jährlich verliehenen Inklusionspreise des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie der verschiedenen Bundesländer, was für Aufmerksamkeit bei Bewerbern und Wirtschaftsverbänden sowie gute Netzwerke sorgt.

Grund 6: Enge Bindung ans Unternehmen
Menschen mit Behinderung sind meist gleichwertig oder besser ausgebildet, brauchen aber meist rund 100 Tage länger als alle anderen einen Job zu finden, die Arbeitslosenquote ist bei Menschen mit Behinderung etwa doppelt so hoch. Fühlen sie sich einem Unternehmen zugehörig, ist ihre Loyalität meist besonders ausgeprägt, denn gerade Mitarbeiter mit Behinderung haben eine besonders enge Bindung ans Unternehmen.

Grund 7: Beratung ist immer zur Stelle
Für die passgenaue Einrichtung der Arbeitsplätze neuer Mitarbeiter bieten spezielle Reha-Teams der Arbeitsagentur Beratung und Unterstützung an, die Sicherung der Arbeits- und Ausbildungsplätze übernehmen die Integrationsämter. In beiden Fällen sind Beratung und Begleitung kostenfrei. Unterstützung kriegt man von Integrationsfachdiensten vor Ort sowie von Renten-, Unfall- und Krankenversicherungen, die Menschen mit Behinderung einstellen wollen.

Grund 8: Vielfalt sorgt für neue Ideen
Erst die Vielfalt der Stärken macht Unternehmen wettbewerbsstark. Menschen mit Behinderung stellen in dieser Hinsicht ein besonderes Potenzial dar, denn wer im Alltag mit Einschränkungen zurechtkommt, bringt auch im Beruf neue und ungewohnte Denkansätze mit. Bunt gemischte Teams arbeiten kreativer und einheitlicher als Arbeitsgruppen.

Grund 9: Barrierefreiheit im Unternehmen ist für alle gut
Durch Barrierefreiheit und Zugänglichkeit können neue Kunden gewonnen werden, denn Barrierefreiheit nutzt allen: sein es breite Türen, eine gute Akustik oder Fahrstühle für den Transport von etwas Schwerem, wenn sich ein/e Mitarbeiter/in ein Bein bricht oder wenn eine Kundin mit Kinderwagen in die Firma kommt. Ebenfalls einen Nutzen für alle bietet die digitale Barrierefreiheit, denn rund 10% der deutschen Bevölkerung haben eine Behinderung. Oft reichen geringe Änderungen aus oder es ergeben sich Lösungen, an die vorher keiner gedacht hat. Viel umzubauen ist häufig nicht nötig, wenn man Menschen mit Behinderung beschäftigt.

Grund 10: Profis in Teamarbeit
Von Menschen die mit einer Behinderung leben werden Qualitäten abverlangt, die man im Arbeitsleben gut gebrauchen kann. Dazu zählen seine Stärken einzubringen, andere um kleine Handreichungen bitten oder Assistenz in Anspruch nehmen, die man organisieren muss. Durch diese Punkte bringen sie viel Erfahrung in Sachen Teamarbeit. heruntergeladen werden.

 

Weitere Infos finden Sie in der von der Aktion Mensch veröffentlichten Broschüre “10 Gründe Menschen mit Behiderung zu beschäftigen”, die Vollversion kann hier heruntergeladen werden.

29. Januar: Tag des Blindenführhundes

Viele Menschen denken, dass Blindenführhunde nur für das Finden Barriere- und gefährdungsfreier Wege im öffentlichen Raum zuständig sind, doch das ist weit gefehlt. Wenn Sie für einen Moment die Augen schließen und sich vorstellen blind zu sein, können Sie dann nachfühlen wie wichtig es für einen blinden Menschen es ist, einen Blindenführhund zu haben? Ein Blindenführhund ist mehr als nur ein Alltagsbegleiter. Es ist jemand, dem man blindes Vertrauen schenken kann, das Glück des Teilens erleben kann, mit dem man lachen und die Welt mit ihm erobern kann.

Vor mehr als 100 Jahren, im August 1916, wurde die weltweit erste Schule für Blindenhunde im deutschen Oldenburg eröffnet. Darauf folgte 1929 am 29. Januar mit “The Seeing Eye” in New Jersey die erste Schule für Blindenführhunde in Amerika. Dier Tag wird seitdem als internationaler Tag des Blindenführhundes gefeiert.

Heute sind Blindenführhunde akzeptierte Hilfsmittel in der Verbesserung der Mobilität von Blinden und können als einziges lebendes Hilfsmittel sogar per Rezept verordnet werden. Sie ermöglichen durch das Bieten eines hohen Maß an Selbstständigkeit, die Vermittlung von Sicherheit im öffentlichen Raum und das Erleichtern sozialer Kontakte ein selbstbestimmteres sowie lebenswerteres Leben.

Sie sind äußerst sozialkompetent und hochintelligent. So können Sie zwischen rechts und links unterscheiden, finden auf Kommando Ampeln, Eingänge, Zebrastreifen oder Briefkästen und fungieren als lebendiges, fühlendes und verantwortungsvolles Navigationssystem. Bei Ausbildungsende kennen Sie rund 40 Kommandos und lernen kontinuierlich hinzu.

Bis zu einem verlässlichen Blindenhund ist es ein langer Weg, welcher professioneller Begleitung bedarf und außerdem mit gesetzlichen, strukturellen und oft auch persönlichen Hürden gepflastert ist. So hat sich der “Deutsche Blindenführhunde e.V.”, ein anerkannter, gemeinnütziger Verein, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Qualität der Blindenführhundausbildung und die Lebensqualität von blinden und sehbehinderten Menschen sowie ihrer Blindenführhunde zu fördern.

Auch wir haben auf der Sight City Frankfurt, der größten internationalen Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten Hilfsmittel schon Blindenführhunde kennen gelernt. Auf der Messe wurde ein inclusion-Leitsystem verlegt, um den Menschen ohne Blindenführhund die Orientierung auf der Messe zu erleichtern.

 

© Kerstin Philipp/SightCity

27. Januar: Gedenken an die Opfer des NS

Am 27. Januar 2021 wird an die Opfer der “Euthanasie”-Verbrechen im Nationalsozialismus gedacht.

Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, wird in aller Stille einen Kranz am Gedenkort niederlegen. Der Gedenkort ist die Tiergartenstraße 4, von wo aus die Nationalsozialisten 1940-1941 im Rahmen der sogenannten “T4-Aktion” die systematische Zwangssterilisation und Tötung von Menschen mit Lernschwierigkeiten oder psychischen Erkrankungen planten. Die Planung gelang unter direktem Befehl der “Kanzlei des Führers”.

Normalerweise findet das Gedenken am Gedenk- und Informationsort statt, was dieses Jahr Pandemiebedingt nicht möglich ist. Stattdessen gendenken wir in ganz Deutschland verstreut, aber in Gedanken und digital verbunden, denn zur Arbeit an einer demokratischen und inklusiven Zukunft gehört auch ein gemeinsames Erinnern. Außerdem wird ein Video mit einer Rede des Beauftragten auf der Seite der Beauftragten der Bunderegierung für die Belange von Menschen mit Behinderung veröffentlicht, zu finden hier.

Am Abend ist per Livestream-Talk mit Claudia Roth und dem Pianisten Igor Levit, der per Klavier zu hören sein wird, zudem eine neue Folge von “Salon im Kleisthaus” geplant. Claudia Roth ist Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags und besonders bekannt für ihren Einsatz für den Schutz von Minderheiten, gegen Rassismus und Diskriminierung und für eine lebendige Erinnerungskultur.

Ein Jahr später, am 20. Januar 1942, trafen sich hochrangige Vertreter der nationalsozialistischen Regierung um den Holocaust im Detail zu organisieren. Seit 1992 wird die Villa am Wannsee offiziell als Gedenk- und Bildungsstätte genutzt. Damit die Dauerausstellung möglichst viele Besucher und Besucherinnen berücksichtigt, folgt die Ausstellung inhaltlich wie auch hinsichtlich der Gestaltung den “Design für Alle” – Richtlinien. Daher haben wir ein taktiles Leitsystem verlegt, das vor allem sehbehinderten und blinden BesucherInnen die Orientierung erleichtert. Mehr Informationen darüber finden Sie hier.

Leitsystem für Hornbach Baumarkt

Die Hornbach Baumarkt AG zählt zu den größten Bau- und Gartenmärkten Europas. Insgesamt werden momentan insgesamt 161 großflächige Bau- und Gartenmärkte, davon 96 in Deutschland, betrieben. Die durchschnittliche Verkaufsfläche eines Hornbach Bau- und Gartenmarktes beträgt 11.800 Quadratmeter. Bei so einer großen Verkaufsfläche kann es sogar für normal sehende Menschen schwierig sein sich zu orientieren. Nun stellen Sie sich blinde oder sehbehinderte Menschen vor, die sich auf einer so großen Fläche orientieren müssen. Ohne Blindenleitsystem schwierig bis unmöglich. Um genau diesen Menschen das Einkaufen zu erleichtern, hat sich die Filiale in Köln Poll, die kurz vor der Eröffnung steht, dazu entschieden, ein taktiles Blindenleitsystem verlegen zu lassen. Dazu wurde ein System aus Rippen und Noppen zur Orientierung gewählt.

FRÖBEL Kindergarten

FRÖBEL ist Deutschlands größter überregionaler Träger von Kindertageseinrichtungen. Rund 4.200 MitarbeiterInnen bilden, betreuen und erziehen rund 18.000 Kinder in über 197 Krippen, Kindergärten und Horten.

Das momentane Jahresmotto lautet: Die Welt gehört in Kinderhände. Kinder werden täglich dabei unterstützt, die Welt und ihre Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen. In ihrem Leitbild geben sie das Versprechen, die Rechte von Kindern und die Entfaltung ihrer Bildungschancen in den Mittelpunkt zu stellen.

Der Kindergarten am Standort Köln Kalk ist der Erste in dem ein Blindenleitsystem verlegt wurde, doch das war nur der Anfang. Auch die vielen weiteren Kindergärten der FRÖBEL Gruppe sollen mit einem Blindenleitsystem ausgestattet werden, um allen Kindern einen Weg zu geben, die Entfaltung ihrer Bildungschancen in den Mittelpunkt stellen zu können.

Welt-Braille-Tag 2021

Gestern, am 04. Januar, wurde der „Welt-Braille-Tag“ gefeiert, der dieses Jahr an blinde Kinder gerichtet ist. Durch ein kurzes Video und einen Podcast, in dem blinde Kinder und Jugendliche berichten, was die Blindenschrift für sie bedeutet, wurde diesen eine Stimme gegeben. Damit möchte der DBSV darüber informieren, wie wichtig es nach wie vor ist, die Brailleschrift zu erlernen. Den Podcast sowie das Video finden Sie hier auf der Seite des DBSV.
Vier der Botschaften sind in dem Film zu hören, 14 weitere im Podcast. Außerdem umrahmt den Podcast eine Klangcollage aus Geräuschen, die beim Schreiben und Lesen von Braille mit unterschiedlichen Geräuschen und Medien entstehen.
Durch die Brailleschrift erhalten blinde Kinder und Jugendliche den Schlüssel zu Bildung und einem selbstbestimmten Leben. Ihr ist es zu verdanken, dass sie ihre eigenen Interessen erkunden können, aufschreiben, was sie bewegt, Bücher zu lesen und vieles mehr.
Erfunden wurde Sie von dem am 04. Januar 1809 geborenen Louis Braille, im Alter von 16 Jahren. 2018 wurde der 04. Januar ihm zu Ehren von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum internationalen Welt-Braille-Tag erklärt, der auf die zentrale Bedeutung der Blindenschrift und die Situation blinder oder stark sehbehinderter Menschen aufmerksam machen soll, denn für blinde Menschen bedeutet die Braille Schrift Selbstbestimmung und Unabhängigkeit.
Quelle

inclusion wünscht frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

Liebe Kunden und Geschäftspartner, liebe Freunde,

das alte Jahr geht, das neue kommt. Mit dem Jahreswechsel verabschieden wir alle ein sehr außergewöhnliches und ereignisreiches Jahr, welches uns vor bisher noch nie dagewesene Aufgaben gestellt hat. Gerade aufgrund dieser speziellen Situation blicken viele Menschen mit gemischten Gefühlen auf den Jahreswechsel. Der Jahreswechsel ist einerseits verbunden mit Hoffnung auf mehr bzw. wiederkehrende Normalität aber auch mit der Frage verbunden, ob und wann diese Normalität wieder eintreffen wird. Niemand weiß was das neue Jahr zu bieten hat.

Cartoon von Phil Hubbe wegen falschen Parkens des Weihnachtsmanns auf einem Behindertenparkplatz

Die, für viele, schönste Zeit ist dieses Jahr sehr speziell. Weihnachtsmärkte fallen aus, man muss Abstand halten, auf Kontakte verzichten und mit Rücksicht auf die Liebsten das Fest der Liebe nicht so groß zelebrieren wie man es vielleicht sonst tun würde. Trotzdem hoffen wir, dass Sie das Beste aus der Situation machen und diese kostbare Zeit mit der Familie genießen können.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Vertrauen, das Sie uns in diesem Jahr (wieder) geschenkt haben, und hoffen, dass wir uns auch im kommenden Jahr sehen oder hören werden. Bleiben Sie (Corona-) negativ und denken Sie positiv!

Wie in jedem Jahr stellen wir Ihnen Postkarten mit einem Cartoon des Zeichners Phil Hubbe zur Verfügung. Gerade in Zeiten in denen man seine Liebsten auf Abstand halten sollte, kann man seine Wertschätzung mit einer handgeschriebenen, und dazu streng limitierten, Karte ausdrücken.

Gerne senden wir Ihnen Exemplare zu. Schreiben Sie uns unter info@inclusion.de an oder rufen Sie unter 0 22 36 / 89 22 74 an. Bitte beachten Sie, dass die Geschäftsstelle vom 23.12.2020 bis 03.01.2021 nicht besetzt ist.

„Wenn wir zu Weihnachten einen Wunsch frei hätten….? Mehr Barrierefreiheit und mehr gegenseitige Rücksichtnahme.“

 

Bleiben Sie gesund!
Ihr inclusion-Team

Landratsamt Bad Kissingen

Im Landratsamt Bad Kissingen, dem Landratsamt der großen Kreisstadt Bad Kissingen in Bayern, arbeiten zwei sehbehinderte und ein blinder Mitarbeiter. Um nicht nur den Mitarbeitern den Arbeitsalltag zu erleichtern, sondern auch sehbehinderten oder blinden Besuchern des Amtes die Orientierung zu vereinfachen, wurde von uns ein taktiles Leitsystem verlegt, das passend zu der Flagge Bayerns aus blauen und weißen Elementen besteht.

13.12.2020 – Tag der heiligen Ottilie

Jedes Jahr am 13.12.2020 gedenken die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche der heiligen Ottilie, der Schutzpatronin der Blinden.
Sie wurde als Tochter des Herzogs Eticho vom Elsass blind geboren. Weil ein blindes Kind als Schande für die Familie angesehn wurde, beschloss ihr Vater Ottilie töten zu lassen. Die Mutter gab das Kind daraufhin zur Obhut in das Kloster Palma, wo Ottilie fortan aufwuchs.
Mit 12 Jahren sollte Ottilie vom Bischof von Regensburg im Kloster Palma getauft werden. Der Legende nach wurde sie, als das geweihte Wasser ihre Augen berührte, von ihrer Blindheit befreit. Der Vater versöhnt sich mit seiner Tochter und hinterließ ihr die Hohenburg auf einem Berg in den Vogesen. Ende des 7. Jahrhunderts errichtet sie dort ein Frauenkloster, indem sie am 13. Dezember 720 starb. Der Berg ist heute besser bekannt als Odilienberg und gilt als heilig, Ottilies Grab ist auch heute noch ein berühmter Wallfahrtsort. Der auf dem Berg entspringenden Quelle sagt man Heilkräfe, besonders für Augenleiden, nach. 1946 besuchte Papst XXII. das Kloster und ernannte Ottilie offiziel zur Schutzpatronin des Elsass, wodurch sie besonders bei Augen- und Kopfleiden um Beistand gebeten wird.

taktile Platten mit Bodenindikatoren, Rippen- und Noppenstruktur
Auch für uns bei inclusion hat sie eine besondere Bedeutung: sie war die Namensgebung unseres Leitsytems Odile. Odile ist ein System aus taktilen Bodenindikatoren, welches aus dem Hochleistungskunststoff Despoman gefertigt wird. Die Produktserie gibt es als Platten mit Rippen- und Noppenstruktur. Die Elemnte werden mit einem Spezialkleber versehen und lassen sich so besonders leicht verlegen. Mit passenden Schablonen steht einer perfekten Montage nichts mehr im Weg.

Für mehr Infos zum Leitsystem, klicken Sie hier.

03.12.2020 – Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Seit 1992 findet jedes Jahr am 03. Dezember der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag der Menschen mit Behinderung (IDPD) statt. Der Tag ist dazu gedacht, die volle und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu fördern und Maßnahmen zu ergreifen, um diese in Gesellschaft und Entwicklung einzubeziehen. Außerdem soll das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderung gestärkt und der Einsatz ihrer Würde und Rechte gefördert werden.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lebten Ende 2017 7,8 Millionen, also fast ein Zehntel (9,4%) der Gesamtbevölkerung, schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Als schwerbehindert gilt man, wenn die Versorgungsämter einer Person einen Grad der Behinderung von mind. 50% zuerkannt haben. Von einer Behinderung spricht man, wenn die Teilnahme an einem gesellschaftlichen Leben durch körperliche, geistige oder seelische Einschränkungen erschwert ist.

Seit 1994 ist im Grundgesetz festgehalten, dass „niemand […] wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ darf. Die UN-Konvektion über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) bietet Menschen mit Behinderung ein umfangreiches, verbindliches Regelwerk, auf welches Sie sich berufen können. Die Konvektion beinhaltet neben einem allgemeinen Diskriminierungsverbot konkrete Vorgaben an die Unterzeichnerstaaten, wie sie ein gleichberechtigtes Miteinander umsetzen sollen. Die Vorgaben beziehen sich beispielsweise auf das Recht auf inklusive Bildung oder den Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum.

Der Deutsche Behindertenrat setzt sich dafür ein den Diskriminierungsschutz von Menschen mit Behinderung zu verbessern und eine gleiche Teilhabe sicherzustellen. Selbst bei den alltäglichsten Dingen werden die Menschen mit Behinderung zum Teil vor große Probleme gestellt. So ist beispielsweise das Geld abheben für Blinde fast unmöglich. Um selbstbestimmter leben zu können und demütige Situation zu vermeiden, sollen bis zum Sommer 2025 digitale Güter barrierefrei sein. Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, glaubt aber, dass dieses Ziel nur schwer zu schaffen sein. Diese Aussage traf er in einem Interview des Deutschlandfunks, zu finden hier.

 

Weiterführende interessante Links:

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/301408/internationaler-tag-der-menschen-mit-behinderung

https://www.un.org/development/desa/disabilities/international-day-of-persons-with-disabilities-3-december/idpd2020.html

https://www.deutscher-behindertenrat.de/ID257095

https://www.un.org/development/desa/disabilities/international-day-of-persons-with-disabilities-3-december/idpd2020.html

Sicherheit durch Handläufe

In einer Pressemeldung vom 16.11.2020 macht das „Deutsche Institut für Treppensicherheit e.V.“, eine berufsständische Organisation für den Zweck, durch wissenschaftliche Forschung praxisgerechte technische Lösungen für mehr Sicherheit auf den Verkehrswegen zu entwickeln und auf geeigneter Weise zu veröffentlichen, auf ein bisher unterschätztes Unfallrisiko wegen fehlenden zweiten Handlaufen an Treppen aufmerksam.

Gerade zu Beginn der dunklen Jahreszeit ist dies ein großes Thema mit steigendem Risiko. Stand 2013 werden jedes Jahr etwa 4.000 Tote durch Treppenstürze verzeichnet, dabei gab es auf Deutschlands Straßen „nur“ rund 3.000 Tote.Siegfried Schmidt, der Vorsitzende des „Deutschen Instituts für Treppensicherheit“ (DIT), engagiert sich seit vielen Jahren dafür, dass die gesetzlich vorgegebenen Standards bei der Ausstattung von Treppen im öffentlichen wie auch im inneren Raum eingehalten werden. Leider muss trotzdem regelmäßig festgestellt werden, dass vielfach, gerade an einer vergleichsweise simplen Maßnahme, gespart wird. Selbst in Altenheimen, Kindertagesstätten und sogar Kliniken fehlen beidseitige Handläufe in Treppenhäusern, so der Architekt und Sachverständige für barrierefreies Bauen.

Siegfried Schmidt und Geschäftsführer des DIT Werner Thomaier appellieren gemeinsam an alle Verantwortlichen im öffentlichen und privaten Bereich, Treppen mit einem zweiten Handlauf auszustatten um folgenschwere Unfälle verhindern zu können.

Besonders blinden und sehbehinderten Menschen wird dadurch ein zusätzliches Hindernis gestellt. Nicht nur ein zweiter Handlauf, sondern auch kontrastreiche Stufenmarkierungen und Aufmerksamkeitsfelder sind deshalb sinnvoll, um Betroffenen zu helfen. Auf unserer Seite finden Sie in dem Menü „Leistungen“ unter dem Unterpunkt „Treppensicherheit“ eine Auswahl an Stufenmarkierungen sowie Aufmerksamkeitsfeldern und Handläufern aus verschiedenen Materialien, um zusätzliche Sicherheit zu gewährleisten.

Die vollständige Pressemeldung als PDF finden Sie hier auf der Seite des Deutschen Instituts für Treppensicherheit.

Sudetendeutsches Museum – Leuchtturmprojekt durch Fluxi

Am 12. Oktober 2020 ist das Sudetendeutsche Museum in der Bayerischen Landeshauptstadt eröffnet worden. Das Museum in der Münchener Hochstraße zeigt nicht nur zahlreiche tastbare Exponate, es verfügt auch über ein inclusion-Leitsystem, das Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellungen führt.

An der Eröffnung des „Leuchtturmprojekts der deutsch-tschechischen und sudetendeutsch-tschechischen Beziehungen“ nahmen prominente Gäste teil, wie Ministerpräsident Markus Söder und die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters. Der Einweihung ging eine über 20-jährige Planungs- und Bauzeit voraus.

Taktiles Leitsytsem innerhalb des Museums

Es soll dazu beitragen, das kulturelle Erbe der Sudetendeutschen in Bayern zu bewahren. Eineinhalb Millionen von etwa drei Millionen Sudetendeutschen fanden nach der Vertreibung aus Böhmen, Mähren und Teilen Schlesiens nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat in Bayern.

Auf fünf Etagen entdecken Besucherinnen und Besucher die Geschichte, Kultur und Wirtschaft der Sudetendeutschen und erfahren dabei zum Beispiel, dass das Sudetenland die Geburtsstätte von Ferdinand Porsche und des Gartenzwergs war. Im Gebäude wurden keine rechten Winkel verwendet – auf jeder Etage werden Interessierte im Zickzack zu den Exponaten geführt. Dafür brauchte es ein taktiles Leitsystem, das mit größtmöglicher Flexibilität verlegt werden kann. So wurde das Architekturbüro aufmerksam auf Fluxi, das inclusion-Leitsystem, das genau dies ermöglicht.

Für eine ganze Reihe von Ausstellungen und Museen ist Fluxi erste Wahl, wenn es um größtmögliche Gestaltungsfreiheit bei Leitsystemen geht – darunter das Staatliche Museum für Archäologie in Chemnitz (smac), das Eifeler NS-Dokumentationszentrum Vogelsang, die temporäre Ausstellung „Deutsche Mythen seit 1945“ im Haus der Geschichte Bonn, die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin, das Stadtmuseum Halle und das Historische Museum in Frankfurt.

Um zur Objektreportage zu gelangen, klicken Sie hier.

Blindenleitsystem für den SV Bayer Uerdingen 08 e.V.

taktiles Leitsystem im SV Bayer Uerdingen e.V.

Der SV Bayer Uerdingen 08 e.V. in Krefeld ist Deutschlands größter Schwimmverein, der seinen Mitgliedern eine breite Palette an Angeboten wie beispielsweise Schwimmen, Wasserball, Präventions- und Rehasport sowie Stand-Up-Paddling oder Be-Board-Training bietet.

Seit kurzem können sich sehbehinderte und blinde Mitglieder, Kursteilnehmerinnen und – teilnehmer und Gäste auf der Anlage mithilfe unseres taktilen Leitsystems orientieren. Dadurch wird der Eingangsbereich mit Schwimmhalle, Umkleide, Infopunkt und der Gastronomie verbunden.

Wenn Sie mehr über unser Leitsytsem und die Besonderheit der barrierefreien Wegleitung in der Schwimmhalle erfahren wollen, klicken Sie hier.

Sehen und Sehverlust in Deutschland

In der Broschüre „Sehen und Sehverlust in Deutschland“ haben die Partner der Woche des Sehens aktuelles Zahlenmaterial rund um das Thema „Sehverlust in Deutschland“ veröffentlicht. Im Fokus stehen dabei die drei Augenvolkskrankheiten Grüner Star (Glaukom), Altersabhänge Makula-Degeneration (AMD) und Diabetische Retinopathie.

Das Material wurde von Prof. Robert Finger von der Universitätsaugenklinik Bonn und Prof. Alexander Schuster von der Universitätsaugenklinik Mainz zusammengetragen.

Dabei geht es auch um die Auswirkungen auf die Lebensqualität und die derzeitige Versorgungslage.

Sie können die Broschüre ab sofort hier herunterladen oder im Printformat bestellen unter: c.barrera@woche-des-sehens.de

Bundesweiter Warntag am 10. September und Barrierefreiheit

Zum ersten Mal seit 30 Jahren sind im gesamten Bundesgebiet am 10. September sämtliche Sirenen und sonstige Warnmittel mehr oder weniger erfolgreich aktivitiert worden, um Alarm zu schlagen.

Wenn alle vorhandenen Warnmittel getestet werden, um möglichst viele Menschen probeweise zu erreichen, dürfen aber Menschen mit Behinderung nicht vergessen werden.

Der Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) fordert, dass konsequent das Zwei-Sinne-Prinzip angewandt wird. Das bedeutet zum Beispiel, dass  Warnungen die über eine Schrift, die auf dem Fernsehbildschirm zu sehen ist, also auch immer durch Ansagen ergänzt werden.

Die inclusion AG hat sich schon länger mit dem Thema barrierefreie Entfluchtung in Notsituationen beschäftigt und ein Sicherheitsleitsystem entwickelt.

Es darf nicht das Motto gelten, rette sich wer sehen kann” sagt Robert Greven, Mitglied der Geschäftsleitung bei der inclusion AG.

Mit den langnachleuchtenden taktilen Leitsystemen von inclusion lassen sich die Vorgaben der DIN 67510 (2017) und der Technischen Regeln für Arbeitsstätten  (ASR 2.3) erfüllen. DIN 67510 legt die Kennzeichnung und Markierung von Rettungs- und Verkehrswegen, Gefahrenstellen sowie in sicherheits- und brandschutztechnischen Einrichtungen durch langnachleuchtende Produkte in einem Sicherheitsleitsystem fest. Laut ASR 2.3 ist ein Sicherheitsleitsystem vorgeschrieben, wenn aufgrund der örtlichen oder betrieblichen Bedingungen eine erhöhte Gefährdung vorliegt, z. B. in großen zusammenhängenden oder mehrgeschossigen Gebäudekomplexen, bei einem hohen Anteil ortsunkundiger Personen oder einem hohen Anteil an Personen mit eingeschränkter Mobilität.

 

Im Notfall Vorteile für alle

Blinde und stark sehbeeinträchtigte Personen befinden sich im Ernstfall in einer besonders bedrohlichen Situation: Sie zählen zu den Personengruppen, die als eingeschränkt selbstrettungsfähig eingestuft werden – ein nach Expertenmeinung unhaltbarer Zustand und eine im Brandfall lebensbedrohliche Sicherheitslücke. Da sich Brandgase wie Rauch in Deckennähe sammeln, bieten die langnachleuchtenden Elemente auf dem Boden auch Personen ohne Seheinschränkungen sichere Orientierung, denn Markierungen, die im oberen Bereich von Türen und Wänden angebracht sind, werden durch die Rauchentwicklung oft verdeckt. Zudem bleiben Rettungswege auch in der Dunkelheit erkennbar, wenn die Elektrizität ausfällt oder abgeschaltet werden muss.

Künftig wird jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September ein Warntag stattfinden.

Ausführliche Informationen stehen auf der folgenden Internetseite zur Verfügung:

www.bundesweiter-warntag.de

Informationen zum Brandschutz und barrierefreier Entfluchtung finden Sie auch hier.

Barrierefreie taktile Markierungen sorgen für Abstand und Sicherheit

— see Englisch version below —

Bisher wurden Abstandsmarkierungen auf dem Boden vor allem eingesetzt, um die Diskretion zu wahren, etwa in Banken, Arztpraxen, Krankenhäusern oder an Schaltern und Automaten. Mit der Pandemie werden 1,5 bis 2 Meter Abstand zur nächsten Person zur Regel, um einer Infektion vorzubeugen – und das dauerhaft in jeder Verkaufs- und Beratungssituation.

 

Abstand halten Schild Klebeband nutzt sich ab
Das Problem: Die Markierungen aus Klebeband haften oft nur kurze Zeit und sind durch Schmutz und Sohlenabrieb zunehmend schwerer erkennbar. Für blinde und sehbehinderte Menschen sowie ältere Menschen, bei denen die Sehkraft nachgelassen hat, sind Abstandsmarkierungen aus Klebeband häufig gar nicht erkennbar. Entsprechend haben diese Personengruppen oft Probleme dabei, den Mindestabstand richtig einzuschätzen. Die Lösung besteht im Einsatz von taktilen Markierungen, die bei einer Höhe von 3 Millimetern mit den Füßen und dem Einkaufswagen wahrgenommen werden können, gleichzeitig aber flach genug sind, um nicht zur Stolperfalle zu werden.

 

Erfahrener Partner
Seit vielen Jahren entwickelt und produziert die inclusion AG taktile Markierungen (Bodenindikatoren), die als Bestandteil taktiler Leitsysteme blinden und sehbehinderten Menschen sichere Orientierung geben. Als Fachbetrieb für Barrierefreiheit bietet die inclusion AG eine Vielzahl an Lösungen, damit Betriebe und Unternehmen barrierefreie Maßnahmen einfach, schnell und kostengünstig umsetzen können. So gibt es neben dem Leitstreifen Fluxi® auch lose Noppen und Noppenplatten für Aufmerksamkeitsfelder, die Nutzerinnen und Nutzer vor Gefahrenstellen wie Treppen warnen. Barrierefreie Maßnahmen dieser Art sind zum Beispiel in der DIN 18040 zum barrierefreien Bauen seit Jahren festgeschrieben.

Übrigens lassen sich mit taktilen Markierungen auch Farbleitkonzepte einfach und konsequent umsetzen: Laufwege können mit dem Leitstreifen Fluxi® in grüner Farbe gekennzeichnet werden, Wartezonen mit Gelb und mit Rot sensible Zonen oder Sperrbereiche.

 

Die Vorteile taktiler Markierungen auf einen Blick:

  • bessere Wahrnehmung für alle Kundinnen und Kunden
  • lange Lebensdauer durch Hochleistungskunststoff Desmopan®
  • selbstklebend und montagefreundlich (entwickelt für die Eigenmontage)
  • kann entfernt und an anderer Stelle wiederverwendet werden
  • temporäres und dauerhaftes Verlegen
  • Farbvielfalt ermöglicht Kontrast zum Bodenbelag
  • flexibel in der Länge
  • geeignet für manuelle und maschinelle Reinigung

 

Unser Tipp: fluxi®
=""Die Elemente lassen sich kundenspezifisch anpassen und sind in den Versionen Fluxi und Fluxi-R erhältlich, die sich durch eine unterschiedliche Oberflächenstruktur unterscheiden. Während Fluxi über eine plane Oberfläche verfügt, wird Fluxi-R mit einer Rillenstruktur ausgeliefert. Die beiden Varianten werden ebenfalls aus dem verschleißfesten Werkstoff Desmopan® gefertigt.

Klicke Sie hier um zum Datenblatt zu gelangen.

In verschiedenen Farben mit und ohne Riffelung erhältlich.

 

— English version —

(mehr …)

Außendienstmitarbeiter (w/m/d) für Vertrieb und Montagen

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeit eine/n Bürokauffrau/mann oder Industriekauffrau/mann mit Berufserfahrung.

Inklusion ist für uns keine Worthülse, sondern wir leben das Konzept der Teilhabe aller Menschen. Mit unseren Produkten tragen wir dazu bei, blinden und sehbehinderten Menschen den Alltag zu erleichtern.

Sie sollten in der Lage sein den Innendienst mit allen anfallenden administrativen Aufgaben, sowie der Mitarbeiterorganisation, in Absprache mit der Geschäftsleitung, selbstständig zu führen.

In unserem kleinen Team muss jeder in der Lage sein die Auftragsabwicklung und Kundenbetreuung, sowie kommunikative Aufgaben zu übernehmen.

Die genaue Arbeitsaufteilung wird dann noch individuell besprochen.

Wir bieten Ihnen eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit mit Verantwortung in einem kleinen Team.

 

Ihre Aufgaben:

  • vorbereitende Buchführung für das Steuerbüro, inkl. Zahlungsverkehr und Rechnungskontrolle
  • Erstellung von Belegen, insbesondere Angebote, Auftragsbestätigungen, Bestellungen und Rechnungen
  • Auftragsabwicklung mit Kunden, sowie Bestellabwicklung mit Lieferanten
  • Annahme und Weiterleitung von Kundenanrufen, Beratung zu unseren Produkten
  • Versand von Briefen, Emails, Waren und Mustern
  • Pflege von Listen und Lager, sowie Inventurüberwachung
  • Bearbeitung des Post-Ein- und Ausgangs
  • Allgemeine administrative Aufgaben

Kenntnisse in der Warenwirtschaftsverwaltung und Angebotsverwaltung wären von Vorteil, sind aber nicht zwingend.

 

Ihr Profil:

  • Sie interessieren sich für Barrierefreiheit und Inklusion
  • Sie arbeiten eigenverantwortlich und denken gerne mit
  • Sie verfügen über ein kommunikatives, sicheres und offenes Auftreten
  • Sie arbeiten sich schnell in neue Themenfelder ein
  • Sie gehen sicher mit MS-Office Anwendungen um
  • Sie können sich durchsetzen

Dann sind Sie bei uns richtig!

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und Ihren zeitnahen Einstieg bei uns.

Bewerbungen bitte ausschließlich per Email mit allen relevanten Unterlagen/Zeugnissen an: service@inclusion.de.

 

Aufnahme der Brailleschrift ins immaterielle Kulturerbe

Schild Brailleschrift Welcome Berlin. Auf Initiative des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) zählt die “Verwendung und Weitergabe der Brailleschrift in Deutschland” ab sofort zum immateriellen Kulturerbe. Das haben die Kulturministerkonferenz und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien vor kurzem bestätigt.

Der neue Eintrag auf der Internetseite der Deutschen UNESCO-Kommission würdigt die Brailleschrift, ihre Ausprägung und Geschichte in Deutschland und ihre Bedeutung als Kulturgut der Behindertenselbsthilfe: https://www.unesco.de/kultur-und-natur/welterbe

“Das ist hochwillkommener Rückenwind für die zahlreichen Initiativen unseres Verbandes zur Förderung der Brailleschrift”, freut sich DBSV-Präsident Klaus Hahn. “Sie ist auch und gerade im digitalen Zeitalter das Fundament für die Bildung blinder Menschen ganz generell und damit für ihre kulturelle und berufliche Teilhabe.” Die Auszeichnungsveranstaltung und die feierliche Urkundenübergabe finden voraussichtlich Mitte Mai 2020 statt. Die Brailleschrift wird auch “Blindenschrift” oder “Punktschrift” genannt. Sie wurde 1825 von dem damals 16-jährigen blinden Franzosen Louis Braille erfunden und ist weltweit die Schrift blinder Menschen. Die Buchstaben werden aus Kombinationen von bis zu sechs tastbaren Punkten gebildet.

Quelle

ACHTUNG: Ab sofort eingeschränkte Service- und Bürozeiten – Update vom 13.03.2020

Liebe Kunden und Geschäftspartner der inclusion AG,

auch die inclusion AG ist wie viele andere Betriebe und Unternehmen von der dynamischen Entwicklung rund um das Coronavirus (SARS-CoV-2, Covid-19) betroffen. Durch die aktuelle Situation kann es zu Einschränkungen beim Service kommen. Wir bitten um Ihre Geduld und Ihr Verständnis, wenn Ihre Anfragen derzeit nicht so zeitnah wie gewohnt bearbeitet werden können oder es beim Ausführen von Aufträgen zu Verzögerungen kommt.

Durch die Schließung von Kitas, Kindergärten und Schulen ist eine für die Eltern schwierige Betreuungssituation entstanden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden daher nicht oder nur sehr eingeschränkt und zu ungewöhnlichen Zeiten im Büro sein können.

Wir hoffen, Ihnen so bald wie möglich wieder den zuverlässigen Service anbieten zu können, den Sie schätzen, bitten aber in diesem konkreten Fall um Nachsicht. Wir gehen davon aus, dass eine Entspannung erst nach Ostern zu erwarten ist.

Schon jetzt freuen wir uns darauf, Sie wieder mit voller Kraft bei Ihren Projekten zur Verbesserung der Barrierefreiheit unterstützen zu können.

inclusion live erleben beim bfb-Symposium „Brandschutz & Barrierefreiheit“

Am 23. April haben Interessierte in Köln die Möglichkeit, sich mit unseren Experten Robert Greven und Tobias Buchmüller auszutauschen. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung bringt Planer und Experten aus den Bereichen Brandschutz und Barrierefreiheit an einen Tisch, denn tragfähige und einfach umsetzbare Lösungen für den barrierefreien Brandschutz sind nach wie vor Mangelware.

 

Mit seinen langnachleuchtenden taktilen Leitsystemen leistet die inclusion AG einen wichtigen Beitrag für barrierefreien Brandschutz, Evakuierung und Selbstrettung, insbesondere für sehbehinderte, blinde, ältere und ortsfremde Menschen, die im Notfall in besonderer Weise auf Orientierung angewiesen sind.

 

Langnachleuchtende Systeme bieten im Brandfall Vorteile für alle Personen, denn die vorhandene Sicherheitsbeleuchtung kann durch Brandgase und Rauchentwicklung verdeckt werden, die sich in Deckennähe sammeln. Langnachleuchtende Elemente laden sich zudem durch natürliches und künstliches Licht eigenständig auf, und sind nicht nur sicht-, sondern auch tastbar.

 

Weitere Vorteile des Systems:

  • ausfallsicher,
  • Elemente sind nur schwer entflammbar,
  • Wartungskosten entfallen,
  • Energiekosten können gesenkt werden.

 

Sich informieren, mitdiskutieren … im Rahmen der Veranstaltung und am inclusion-Infostand!

 

Wo? KOMED-Saal, Im Mediapark 7, 50670 Köln,

Wann? 23. April, 9-17 Uhr

 

Weitere Informationen: https://www.bfb-barrierefrei-bauen.de/bfb-symposium-1/

inclusion-Leitsystem führt durch inklusive Wannseekonferenz-Dauerausstellung

Auf der Wannseekonferenz trafen sich am 20. Januar 1942 hochrangige Vertreter der nationalsozialistischen Regierung, um den Holocaust im Detail zu organisieren. Seit 1992 wird die Villa am Wannsee offiziell als Gedenk- und Bildungsstätte genutzt. Das Ausstellungskonzept ist nun komplett überarbeitet worden.

 

„Design für Alle“

Die neue Dauerausstellung, die am 19. Januar 2020 eröffnet worden ist, legt großen Wert darauf, die Bedürfnisse möglichst vieler Besucherinnen und Besucher zu berücksichtigen. Sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich der Gestaltung folgt das Ausstellungskonzept den „Design für Alle“-Richtlinien. Das taktile Leitsystem, das vor allem sehbehinderten und blinden Besuchern die Orientierung erleichtert, kommt von der inclusion AG.
Wie im Newsletter des Deutschen Blinden- Sehbehindertenverbandes (DBSV) Nr. 3-20 im Januar zu lesen war, haben Menschen mit Behinderungen als Sprecherinnen und Sprecher für unterschiedliche Behinderungsarten an der Gestaltung der Ausstellung mitgewirkt.

 

Technisch aufwendiges Pilotprojekt

Die Ausstellung verfügt neben dem taktilen Leitsystem auch über taktile Ausstellungsstücke und Raumpläne, Induktionshörer sowie drei untertitelte Videomonitore. Daneben ist ein Mediaguide mit Rundgängen für sehbehinderte, blinde, schwerhörige und gehörlose Menschen erhältlich. Die Führungen im Mediaguide nutzen Beacontechnik zur automatischen Auslösung von Beiträgen und enthalten umfangreiche Audiodeskriptionen. Zusätzlich haben sehbehinderte Menschen die Möglichkeit, die Inhalte vieler Monitore zu invertieren und zu vergrößern.

Die Ausstellung ist montags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei, weitere Informationen finden Sie hier.

Der TV-Beitrag in der Mediathek der ARD:

Die inclusion AG wünscht allen Besucherinnen und Besuchern ein möglichst inklusives Erleben einer zeitgeschichtlich bedeutsamen Ausstellung, die vielleicht heute wichtiger ist als je zuvor.

Foto: Eindrücke von der neuen Dauerausstellung 2020 (© GHWK Berlin, Svea Hammerle)

#BarrierenBrechen

#BarrierenBrechen ist eine tolle Aktion von Raul Krauthausen und Constantin Grosch!

Auch wir geben jeden Tag unser Bestes um Barrieren für blinde und sehbehinderte Personen zu brechen. Mit taktilen Leitsystemen von inclusion steht einer barrierefreien Zukunft nichts im Weg!

Mehr zum Thema finden Sie hier.

 

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Liebe Kunden und Geschäftspartner, liebe Freunde,

das alte Jahr geht, das neue kommt. Auf den Jahreswechsel blicken viele Menschen mit gemischten Gefühlen – einerseits mit der Lust auf Neues, mit guten Vorsätzen und großen Plänen, andererseits mit Wehmut, denn wieder kommt ein Einschnitt, eine Zäsur, die uns bewusst macht, dass sich die Zeit nicht anhalten lässt, auch wenn wir uns dies gelegentlich wünschen. Manche freuen sich auf das, was kommt und sind erleichtert, mit den vergangenen Monaten abschließen zu können. Andere spüren Wehmut, weil sie nicht wissen, was sie im kommenden Jahr erwartet.

Die Tage Silvester und Neujahr stehen wie keine anderen für diese Zeit, in der wir Abschied und Neubeginn zugleich feiern. Der Umgang damit ist höchst unterschiedlich: Viele pflegen Silvesterbräuche und -traditionen, suchen Ruhe und halten am Gewohnten fest, andere stürzen sich alljährlich in ein neues Getümmel und lassen es krachen. Raketen, Böller und Sekt gehören für viele dazu.

Unabhängig davon, wie Sie den Jahreswechsel verbringen – wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie vor allem ein gesundes Jahr 2020. Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Vertrauen, das Sie uns in diesem Jahr (wieder) geschenkt haben, und hoffen, dass wir uns auch im kommenden Jahr sehen oder hören werden.

Wie in jedem Jahr stellen wir Ihnen Postkarten mit einem Cartoon des Zeichners Phil Hubbe zur Verfügung, denn mit einer handgeschriebenen Karte, die noch dazu limitiert ist, und nicht im Handel erworben werden kann, lässt sich eine besondere Wertschätzung ausdrücken. Dieses Mal ziert die Vorderseite jedoch kein Weihnachts- sondern ein Silvestermotiv.

Gern senden wir Ihnen Exemplare zu. Schreiben Sie an: info@inclusion.de oder rufen Sie an: 0 22 36 / 89 22 74.

Ihr inclusion-Team

Neue inclusion-Preisliste 2019/2020 für Bodenindikatoren aus Desmopan®

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

ab sofort gilt unsere neue Preisliste für Bodenindikatoren aus Desmopan®. Die Einzelpreise der Bodenindikatoren aus Desmopan® ohne Klebstoff sind unverändert geblieben. Ebenso sind die Preise aller weiteren Produkte unverändert geblieben, die Sie aus der Gesamtpreisliste kennen. Anpassungen haben wir vorgenommen in Verbindung mit den Klebekategorien „T“ und „P“.

Aus sechs mach drei
Mit der neuen Staffelung bei den Klebekategorien orientieren wir uns an Ihren Wünschen nach einer Vereinfachung. Aus vormals sechs Klebekategorien („A-F“) sind die Kategorien „T“, „P“ und „X“ geworden. Unter der Bezeichnung „T“ (Temporär) bieten wir ab jetzt die Klebelösung für den vorübergehenden Einsatz innen und außen an (zum Beispiel auf Messen und Kongressen). „P“ (Permanent) steht für die dauerhafte Installation im Innen- und Außenbereich. Die „X“-Variante (Extrem) besteht aus einem Flüssigklebesystem, das vor allem bei starker Beanspruchung und auf anspruchsvollem Untergrund im Außenbereich zum Einsatz kommt.

Flexibel und sicher markieren – auf Teppich
inclusion-Leitsysteme lassen sich auf Teppichböden für Industrie und Messe verlegen, die auch als Kurz- oder Niedrigflorteppiche bezeichnet werden (in der bislang gültigen Preisliste aufgeführt in der Kategorie „B“). Als Alternative zur Standard-Klebeversion ist seit Kurzem die Variante mit Ronden aus Edelstahlblech im Programm. Bei dieser mechanischen Lösung wird auf Klebstoff verzichtet – die Widerhaken an der Unterseite krallen sich am Teppich fest. Preise auf Anfrage.

Nachschauen und sparen
Wenn Sie planen, im kommenden Jahr ein taktiles Leitsystem installieren zu lassen oder ein vorhandenes Leitsystem ergänzen wollen, prüfen Sie bitte, ob sich die Kosten für Ihr Vorhaben verteuern. Für alle, bei denen die neue Staffelung einen höheren Preis bewirkt, bietet die inclusion AG den günstigeren Preis der alten Preisliste an, wenn der Auftrag bis zum 20. Dezember 2019 erfolgt. Die Montage kann selbstverständlich im kommenden Jahr durchgeführt werden.

Falls Sie Fragen haben, setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung.

Ihr inclusion-Team

Wir suchen zum Jahreswechsel eine/n Außendienstmitarbeiter/in für Vertrieb und Montagen!

Die inclusion AG als Fachbetrieb für Barrierefreiheit hat das Ziel die Barrierefreiheit nachträglich, kostengünstig und nachhaltig im Bestand oder bei Neubauten zu verbessern.
Unsere Schwerpunkte sind dabei auf den Bereichen Sehen, Kontraste, Orientierung, Mobilität, Leitsysteme, Taktilität, Treppensicherheit, Sturzprävention, Unfallverhütung und barrierefreie Entfluchtung.
Für Vertrieb, Kundenberatung vor Ort sowie für kleinere Montagen unserer Produkte im Innen- und Außenbereich suchen wir zum 1.1.2020 eine/n engagierte/n Mitarbeiter/in mit technischem Verständnis und der Bereitschaft, sich in ein neues Themengebiet einzuarbeiten und selbstständig Aufgaben wahrzunehmen. Sicheres Auftreten und gepflegter Umgang mit Kunden, Lieferanten, Partnern und Kollegen wird vorausgesetzt.

Aufgaben:
• Erstellen von Angeboten und Kalkulationen nach Kundenwünschen oder eigenem Aufmaß vor Ort
• selbstständige Kundenakquise und Beratung
• eigenständige Montageleistungen

Anforderungen an den Bewerber:
• eigenständiges Arbeiten
• hohe Belastbarkeit
• Bereitschaft zu Dienstreisen und Montagen
• Führerschein Klasse B
• kommunikationsstark
• Fähigkeit, auch bei schwierigen Situationen oder hohem Arbeitsaufwand einen kühlen Kopf zu bewahren
• Fremdsprachenkenntnisse wünschenswert
• Office-Kenntnisse

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung per Mail an folgende Adresse: service@inclusion.de. Bitte schicken Sie diese im PDF-Format zu.

Kontakt: inclusion AG, Kölner Str. 101-107, 50389 Wesseling – Tel. 02236/892274

“Inklusionstage: Mehr Barrierefreiheit unabdingbar”

Am 11. und 12.11.2019 finden in Berlin die diesjährigen Inklusionstage statt.

“Für ein echtes alltägliches Miteinander ist mehr Barrierefreiheit unabdingbar – im Alltag und in den Köpfen. Auch deshalb habe ich zum Beispiel die ‘InitiativeSozialraumInklusiv – ISI’ gestartet. Zudem werden wir im Rahmen der diesjährigen Inklusionstage erstmalig den Bundesteilhabepreis für vorbildliche Beispiele eines inklusiven Sozialraums verleihen. Im Zentrum der diesjährigen Inklusionstage stehen die Themen ‘Kultur, Freizeit, Sport und Tourismus’ – also alles, was das Leben schöner und bunter macht, aber mangels Barrierefreiheit noch immer nicht allen gleichermaßen möglich ist. Wie wir das ändern können, darum soll es dieses Jahr gehen. Wie stets bieten wir auf den Inklusionstagen vielfältige Möglichkeiten für gemeinsames Diskutieren, Voneinanderlernen, Sichvernetzen. Rund 500 Gäste werden sich im großen Plenum sowie in kleineren Foren zu Herausforderungen und Guten Beispielen austauschen. Ziel ist es, gemeinsam Ideen und Wege hin zu einer inklusiven Gesellschaft zu finden”, schrieb Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, in der Einladung zu den diesjährigen Inklusionstagen.

Den ganzen interessanten Beitrag zu den diesjährigen Inklusionstagen finden Sie hier.

Auch wir von inclusion setzen uns für mehr Barrierefreiheit in den Bereichen ‘Kultur, Freizeit, Sport und Tourismus’ ein. Mehr Informationen erhalten Sie uns unseren Flyern “Freizeit. Urlaub, Reise” und “Kunst und Kultur”

 

DIN 18065 Gebäudetreppen – Normentwurf jetzt mitgestalten!

Aktuell liegt der Entwurf zur DIN 18065:2019-11 „Gebäudetreppen – Begriffe, Messregeln, Hauptmaße“ vor. Online kann dieser im Norm-Entwurfsportal des DIN bis zum Ende der Einspruchsfrist am 4. Dezember 2019 eingesehen und kommentiert werden.

Die Norm ist also noch nicht in Stein gemeißelt – bis zum 4. Dezember können Kommentare, Stellungnahmen und Änderungsvorschläge per Online-Formular hier  eingebracht werden

Vorschläge zu barrierefreien Treppen einbringen
Wir vermissen zum Beispiel Vorgaben zu Stufenmarkierungen, mit denen sich das Sturzrisiko reduzieren ließe, insbesondere in Bezug auf die Treppennutzung sehbehinderter Menschen und älterer Menschen, bei denen die Sehkraft nachgelassen hat. Mehrfach haben wir auf die hohe Zahl tödlicher Treppenstürze hingewiesen, die sich in den vergangenen Jahren auf konstant hohem Niveau bewegt. Häufigkeit und die Schwere der Folgen nehmen im Alter zu. Besonderes Augenmerk sollte also eigentlich auf den Maßnahmen zur Unfallprävention liegen. Zu häufig wird allerdings immer noch die Urache bei den Nutzern ausgemacht, die „unachtsam“ oder „ungeschickt“ gewesen sind. Das muss sich ändern. Das Kostenargument zieht hier nicht: Das Markieren aller Stufen einer Treppe ist kein Rechnungsposten, über den man lange diskutieren muss.

Ausführlicher informiert unter anderen das Magazin bfb barrierefrei bauen. Zu finden hier.

Goalball-EM in Rostock

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Bevor der Monat der Goalball-EM 2019 zu Ende geht, möchten wir den deutschen Teams gratulieren und uns für die Zusammenarbeit bedanken.

Bei der diesjährigen Goalball-EM haben wir die teilnehmenden Teams auf ihrem Weg auf das Spielfeld mit unserem temporären Leitsystem unterstützt. Das Leitsystem wurde pünktlich zu Beginn der Goalball-EM montiert und konnte abschließend wieder rückstandslos entfernt werden.

So einfach kann Barrierefreiheit sein!

In diesem Sinne möchten wir den deutschen Frauen herzlich zum 3. Platz und den deutschen Herren zum 1. Platz gratulieren!

Nur noch eine Woche, dann startet die diesjährige Woche des Sehens!

Vom 08. bis 15. Oktober findet die Woche des Sehens statt. Unter dem Motto: „Nach vorne schauen“ informieren mehr als 600 Veranstaltungen über Themen wie Blindheit und Sehbehinderungen.

Wussten Sie schon?

Die Woche des Sehens schließt dieses Jahr folgende internationale Aktionstage ein: Den Welttag des Sehens am 10. Oktober 2019 und den Tag des weißen Stocks am 15. Oktober 2019.

Selbst aktiv werden:

Mit ihrer Mitmach-Kampagne ruft die Woche des Sehens interessierte Unternehmen und Einrichtungen zur Sensibilisierung und Beteiligung auf. Weitere Informationen, wie auch Sie sich an der Woche des Sehens beteiligen können, finden Sie unter: https://www.woche-des-sehens.de/

Foto: Pressebild „Motiv der Woche des Sehens 2019“ (© DS Werbeagentur)

“Es gibt keine Barrierefreiheit, die Menschen ohne Behinderung je geschadet hat!”

Ein schöner Beitrag vom Inklusionsaktivisten Raul Krauthausen.

Auch wir hören öfter Fragen wie: „Lohnt sich ein taktiles Leitsystem, auch wenn wir nur einen sehbehinderten Mitarbeiter beschäftigen?“ Die Antwort lautet ganz klar: JA!

Nicht nur Menschen mit Sehbehinderungen profitieren von unseren Leitsystemen. Jeder kann sich so leichter, schneller und sicherer orientieren.
Barrieren betreffen uns alle, warum sollten wir also nicht alle daran arbeiten, Barrieren im Alltag zu reduzieren?
Für eine inklusive und barrierefreie Zukunft!

Den ganzen Beitrag finden Sie hier.

„Barrierefreiheit in der Fläche verwirklichen“

Die Bundesregierung setzt nun die Ergebnisse der Kommission “Gleichwertige Lebensverhältnisse” um. Wichtiger Bestandteil dieser Maßnahmen wird die Verwirklichung der Barrierefreiheit in der Fläche sein.

Begründet wird dieser Ansatz von der Bundesregierung wie folgt: „Menschen mit Behinderungen gehören überall dazu und sind Teil der Gesellschaft. Um Barrierefreiheit in ganz Deutschland und insbesondere in strukturschwachen Regionen zu verbessern und eine inklusive Gesellschaft zu verwirklichen, sind ergänzende Maßnahmen erforderlich. Hierzu gehören zum Beispiel der Aufbau eines Unterstützungssystems für Länder und Kommunen sowie ein Bundesprogramm für mehr Barrierefreiheit.“

Eine gute Chance, um Barrieren im Alltag endlich ausreichend zu reduzieren!

Den vollen Artikel finden Sie hier.

Fußballerlebnis für alle Fans


Anbei finden Sie hier einen schönen Beitrag von bfb barrierefrei bauen über die Notwendigkeit barrierefreier Stadien.

Auch wir sind der Meinung, dass Bundesliga & Co. für alle sein sollte. Mit unseren taktilen Lösungen für blinde und sehbehinderte Menschen können Stadien einfach und nachträglich einen Beitrag zur Barrierefreiheit leisten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Zu unserem Flyer „Bundesliga & Co. für alle“ geht es hier.

 

SightCity 2019 – inclusion AG zieht positive Bilanz

Die inclusion AG, Ausrüster der größten internationalen Fachmesse für Blinden- und ,Sehbehinderten-Hilfsmittel, ist zufrieden mit der diesjährigen Veranstaltung.

 

Zeitplan übererfüllt

„Alles hat problemlos funktioniert, daher konnte der Zeitplan nicht nur eingehalten werden, wir waren sogar früher fertig als geplant“, sagt André Felix, Niederlassungsleiter der Zweigstelle Norddeutschland. Auch kurzfristige Absagen von Teammitgliedern, die teilweise schon seit 2013 regelmäßig bei der Installation des taktilen Leitsystems auf der Messe dabei gewesen sind, und auch dieses Mal wieder gern dabei gewesen wären, haben daran nichts geändert.

Für ein Großteil des inclusion-Teams ist das Verlegen der taktilen Platten auf dem Messegelände in der Zwischenzeit zur Routine geworden: Herausfordernde Situationen können meist schon im Vorfeld aufgefangen werden, bevor echte Schwierigkeiten entstehen. Nicht selbstverständlich, denn die Messe hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder gewandelt – so ist nicht nur die Zahl der Besucherinnen und Besucher stetig angestiegen, auch die Bedürfnisse der Aussteller haben sich verändert.

 

Bewährtes um smarte Lösungen erweitern

Während der Messe stand das inclusion-Team wie schon in den vergangenen Jahren in Nähe der Kunstmeile für die Fragen der Interessierten zur Verfügung. Unterstützt wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch diesmal von MindTags aus Berlin. Der Entwickler von digitalen (mobilen) Informations- und Leitsystemen, die den Nutzerinnen und Nutzern die Inhalte per Smartphone zugänglich machen, beantwortete Fragen vor allem zu den Einsatzmöglichkeiten des Systems. Die MindTags-Technologie wird künftig als Ergänzung zu den bewährten Bodenindikatoren eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen.

 

Neuer Standort ab 2020

„Wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr“, so Projektleiter Benjamin Georg, „obwohl es an dem neuen Standort im Kap Europa, dem Kongresshaus der Messe Frankfurt auch für die erfahrenen Helfer zunächst eine Umstellung sein wird.“ Im Kopf hat das Team schon jetzt reichlich Ideen für das kommende Jahr: Um den sehenden Besuchern die Orientierung auf der Messe zu erleichtern, wurde erstmals im Messeabschnitt „F“ statt „verkehrsweiß“ die Farbe „signalgelb“ gewählt. Ein solches Farbleitkonzept könnte auch in den neuen Räumlichkeiten eingesetzt werden, sofern der notwendige Leuchtdichtekontrast dies erlaubt.

Weitere Informationen unter: www.messefrankfurt.com und www.sightcity.net

 

Noch ein Monat bis zur Sight City!

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Heute in genau einem Monat beginnt die 17.Sight City, die weltweit größte Hilfsmittelmesse für Sehbehinderte und Blinde.

Auch unser Team von inclusion ist wieder vom 08.05.19 bis zum 10.05.19 vor Ort.

Wegweiser auf der Messe
Bei der Orientierung auf der Messe hilft das Wegeleitsystem der Firma inclusion.
Seit 2013 verbindet das taktile Leitsystem von inclusion jedes Jahr für drei Messetage die weit verzweigten Räumlichkeiten, um sowohl Menschen ohne Seheinschränkungen als auch blinden und sehbehinderten Besuchern einen möglichst angenehmen und stressfreien Messebesuch zu ermöglichen.
In sechs Stunden werden mit einem rund 20-köpfigen Team auf der Ausstellungsfläche über 3000 Rippen- und Noppenplatten verlegt; das entspricht einer Gesamtlänge von mehr als 1000 Metern Leitsystem.

Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung auf www.sightcity.net. Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere interessante Informationen zur Sight City finden Sie hier.

inclusion präsentiert neue Objektreportage: Social Impact Lab

taktiles Leitsystem im Social Impact Lab Bonn Hotspot und Innovationslabor für Start-up-Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Ruhr, das Social Impact Lab Bonn.

In Zusammenarbeit mit MindTags hat die inclusion AG die barrierefreie Navigation im Gebäude des Social Impact Labs umgesetzt. Das klassische (taktile) Bodenleitsystem ist vor Ort mit einem digitalen Informations- und Navigationssystem ergänzt worden.

Zu der ganzen Objektreportage inkl. Bildern geht es hier .

17. SightCity wird vorbereitet


Auch wir bereiten uns auf die diesjährige Sight City vor und freuen uns darauf, Sie mit unserem Leitsystem durch die Messe zu führen.

 Vom 8. bis 10. Mai 2019 sind wir nicht nur mit unserem temporären Blindenleitsystem, sondern auch persönlich mit einem Stand auf der Sight City vertreten.

Wir freuen uns auf Sie!

Infos zur SightCity hier.

Pressemeldung vom 07.03.2019

 

inclusion sagt ALAAF!

 
 

Wir wünschen allen Jecken in Köln und Umgebung eine schöne und sichere Karnevalszeit.

Ganz getreu dem Motto: „Jeder Jeck ist anders“ setzen wir uns mit unseren taktilen Bodenindikatoren für eine inklusive Gesellschaft ein.

10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention

Am 24. Februar 2009 wurde in Deutschland die UN-Behindertenkonvention ratifiziert. Das 10-jährge Jubiläum ist daher ein Anlass, sich mit diesem Abkommen zu beschäftigen und zurückzublicken. Was genau wurde in dem Abkommen beschlossen und wurde dies auch wirklich umgesetzt? Wo gibt es noch Lücken in der Umsetzung?

Weltweit leben 650 Millionen Menschen mit einer Behinderung, das entspricht etwa 10% der Gesamtbevölkerung. Diese sollen laut UN-BRK nicht mehr als Kranke angesehen werden, sondern als gleichberechtigte Menschen. Sie dürfen nicht diskriminiert werden und haben ein Anrecht auf Teilhabe am Leben in allen Bereichen, sei es in Schule und Ausbildung, im Arbeitsleben oder generell im öffentlichen Leben. Dies wird mit dem Begriff Inklusion bezeichnet und gilt als Leitgedanke der Konvention.

Ein weiteres wichtiges Schlagwort ist in diesem Zusammenhang das der Barrierefreiheit. Es bedeutet, dass Menschen mit Behinderung einen gleichberechtigten Zugang zu Informationen aber auch zu ihrer physischen Umwelt erhalten sollen. Grundlage hierfür ist eine barrierefrei gestaltete Umwelt. Nicht der behinderte Mensch muss sich seiner Umgebung anpassen, sondern die Umgebung muss den Bedürfnissen aller Menschen angepasst werden um ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Konkret bedeutet dies zum Beispiel Rampen für Rollstuhlfahrer oder Aufzüge zu bauen oder taktile Bodenleitsysteme für blinde und sehbehinderte Menschen zu verlegen. Einrichtungen sind dann barrierefrei, wenn sie für behinderte Menschen ohne Erschwernis und ohne fremde Hilfe zugänglich sind. Dies gilt auch für das Medium Internet, das ebenfalls für alle Menschen zugänglich sein sollte, sei es durch ein bestimmtes Sprachausgabeprogramm oder durch in einfacher Sprache verfasste Seiten für geistig behinderte Menschen.

In seinem letzten Bericht von 2015 hatte der UN-Ausschuss nur wenig lobende Worte für die Umsetzung der Konvention in Deutschland zu erübrigen. Es gäbe immer noch zu viele Defizite, nicht nur in der Umsetzung. So gelte es in Deutschland zum Beispiel nicht einmal als Diskriminierung, wenn Geschäfte keine Rampe für Rollstuhlfahrer bauten – anders als in vielen anderen europäischen Ländern.

Mittlerweile sind seit dieser Prüfung 4 Jahre vergangen und dieses Jahr steht bereits die nächste Prüfung an. Bleibt abzuwarten, welche Fortschritte in dieser Zeit in den Bereichen Inklusion und Barrierefreiheit gemacht wurden – und wo weiterhin dringend Handelsbedarf besteht.

Für uns als inclusion AG sind Barrierefreiheit und Inklusion heute schon mehr als bloße Worthülsen. Unser Ziel ist es, mithilfe unserer Produkte Barrieren abzuschaffen und damit allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, sei es im öffentlichen Straßenverkehr und in öffentlichen Gebäuden, in der Freizeit oder im Urlaub.

Valentinstag 2019

inclusion wünscht einen schönen Valentinstag!

Wussten Sie schon? Unsere Noppen und Rippen aus Desmopan ® gibt es auch in der Farbe der Liebe: Rot!

 

DIN 18040 endlich bauaufsichtlich eingeführt

Neue VV TB NRW: Die Anforderungen an die Barrierefreiheit nach DIN 18040 für Öffentlich zugängliche Gebäude und Wohngebäude gelten ab 2019 auch in NRW. Als letztes Bundesland hat NRW die DIN 18040-1/-2 bauaufsichtlich eingeführt und damit als allgemein anerkannte Regel der Technik bestätigt. Der Teil 3 zum Öffentlichen Verkehrs- und Freiraum wurde nicht eingeführt.

inclusion freut sich über die Umsetzung in NRW, bedauert jedoch die vielen Ausnahmen.
„Wir hoffen, dass die in der Norm beschriebenen Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit wirklich umgesetzt werden; insbesondere die Belange von Menschen mit Sehproblemen kommen oft zu kurz. Dazu gehört auch, dass die entsprechende DIN 32984 mit berücksichtigt werden muss“, so Markus Georg Vorstandsvorsitzender der inclusion AG.

Welche Sonderlösungen es in NRW im Einzelnen gibt hat finden Sie hier.

inclusion wünscht frohe Weihnachten!

 

Auch in diesem Jahr haben wir zusammen mit unseren Kundinnen und Kunden viele spannende Projekte begleitet. Für das Vertrauen bedanken wir uns ganz herzlich.

Wir wünschen angenehme Stunden in fröhlicher Runde, aber auch Ruhe und Zeit zum Entspannen sowie gute Ideen und viel Energie im kommenden Jahr.

Unser Geschenk an Sie: gedruckte Weihnachtspostkarten des Cartoonisten Phil Hubbe. Gerne senden wir Ihnen diese zu. Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht oder rufen Sie an: service@inclusion.de, 02236 / 892274.

Bitte beachten Sie, dass vom 21. Dezember bis zum 7. Januar die Geschäftsstelle nicht besetzt ist. Danach sind wir gern wieder für Sie da.

Ihr inclusion-Team