Kultur- und Jugendzentrum „Juwel“, Werne

Treppenhäuser: Schon einfache Maßnahmen verbessern Sicherheit und Barrierefreiheit

Das neue Kultur- und Jugendzentrum in Werne an der Lippe befindet sich im Anbau der ehemaligen Fürstenhofschule.

Während das Parterre und der erste Stock dem Jugendzentrum «Juwel» zur Verfügung stehen, nutzen die Werner Vereine und die VHS die beiden oberen Etagen. Schritt für Schritt werden Maßnahmen umgesetzt, die die Barrierefreiheit im und außerhalb des Gebäudes deutlich verbessern.

Das Ziel besteht darin, es Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen, sich im Gebäude ohne Assistenz zu bewegen.

 

Aufmerksamkeitsfelder

das Frühwarnsystem Das Auge benötigt eine gewisse Adaptionszeit, um sich an Hell-/Dunkel-Unterschiede zu gewöhnen. Bei sehbehinderten und älteren Menschen tritt diese Anpassung in geringerem Maße und dazu oft stark verzögert ein. In dieser Phase sind viele Betroffene nahezu orientierungslos. Die Folge ist ein erhöhtes Unfallrisiko, besonders im Umfeld von Stufen und Treppen.

 

Tastbare Türschilder

Taktil und visuell unterstützen auch Türschilder die Besucher im Gebäude. Auch ohne Begleitperson lässt sich dadurch ein Gebäude erschließen.

 

Wissen Sie immer, wo Sie sich gerade befinden?

In komplexen Gebäuden helfen Handlaufbeschriftungen den Nutzern bei der Orientierung. In Braille und erhabener Profilschrift werden visuell und taktil die wichtigsten Informationen vermittelt.

Bei der Gestaltung haben Sie vielfältige Spielräume, um den Kontrast zu optimieren und farbliche Akzente zu setzen. Handlaufmarkierungen (hier aus Formalon) lassen sich optimal an ein vorhandenes Farbleitsystem anpassen. In Kombination mit einem Bodenleitsystem sind Handlaufmarkierungen dazu geeignet, taktile Farbleitsysteme für komplexe Gebäude zu erstellen.