Auf der sicheren Seite

NEU im inclusion-Programm: Nachleuchtende taktile Leitsysteme

• für öffentliche Gebäude und Unternehmen

• schnelles und sicheres Entkommen im Notfall

• einfaches Nachrüsten

Fotos: KSL-MSi-NRW

Die brandschutztechnischen Schutzziele unterscheiden nicht zwischen Nutzern mit und ohne Behinderung. Gerade (seh-) beeinträchtigten Menschen fehlt dadurch oftmals die Fähigkeit zur Selbstrettung. Die DIN 67510 (2017) legt die Kennzeichnung und Markierung von Rettungs- und Verkehrswegen, Gefahrenstellen sowie in sicherheits- und brandschutztechnischen Einrichtungen durch langnachleuchtende Produkte in einem Sicherheitsleitsystem fest. Langnachleuchtende taktile Leitsysteme von inclusion erfüllen diese Vorgaben und ermöglichen dadurch die Selbstrettung von betroffenen Personen.

ASR 2.3 (Technische Regeln für Arbeitsstätten)

Ein Sicherheitsleitsystem ist laut ASR 2.3 vorgeschrieben, wenn aufgrund der örtlichen oder betrieblichen Bedingungen eine erhöhte Gefährdung vorliegt, z. B. in großen zusammenhängenden oder mehrgeschossigen Gebäudekomplexen, bei einem hohen Anteil ortsunkundiger Personen oder einem hohen Anteil an Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Im Notfall Vorteile für alle

Taktile Leitsysteme werden mit dem Langstock oder den Füßen ertastet. Für Menschen mit einem Restsehvermögen ist das System auch in der Dunkelheit erkennbar, wenn die Elektrizität ausfällt oder abgeschaltet werden muss. Da sich Brandgase wie Rauch in Deckennähe sammeln, bieten die langnachleuchtenden Elemente auf dem Boden auch Personen ohne Seheinschränkungen sichere Orientierung. Ein weiterer Vorteil: Mit langnachleuchtenden Systemen lassen sich auf Dauer Energiekosten einsparen.

Weitere Informationen:

PDF Barrierefreie Sicherheitskonzepte